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ATP-Weltrangliste: Alexander Zverev rutscht aus kuriosem Grund ab

Kuriose Situation: Zverev rutscht ab

Kuriose Situation an der Spitze der ATP-Weltrangliste. Alexander Zverev fällt zurück, obwohl er seine Punkte noch gar nicht verteidigen konnte. Das ist einem besonderen Umstand geschuldet.
Alexander Zverev sagt, Sanktionen hätten keinen Einfluss auf die Teilnahme von Novak Djokovic und anderen Tennisstars.
Alina Heidenreich
Kuriose Situation an der Spitze der ATP-Weltrangliste. Alexander Zverev fällt zurück, obwohl er seine Punkte noch gar nicht verteidigen konnte. Das ist einem besonderen Umstand geschuldet.

Alexander Zverev hat seinen zweiten Platz in der ATP-Weltrangliste wieder an Carlos Alcaraz verloren. Der Hamburger liegt seit Montag 40 Punkte hinter seinem Rivalen aus Spanien.

Das Kuriose: Alcaraz überholte Zverev, obwohl er verletzungsbedingt seit Monaten gar nicht auf der Tour im Einsatz ist. Währenddessen verlor Zverev vorläufig Punkte, ohne die Chance bekommen zu haben, sie zu verteidigen.

Ausschlaggebend dafür ist die Vorverlegung des Turniers von Kanada um eine Woche, da die Tennis-Weltrangliste auf den Resultaten der vergangenen 52 Wochen basiert. Zverev bekam daher nun seine Punkte für das Erreichen des Halbfinales im Vorjahr gestrichen.

Dadurch rutscht der 29-Jährige in der Weltrangliste auf Platz drei ab. Alcaraz hatte im Gegensatz zu Zverev keine Punkte zu verteidigen, da er auf das damals in Toronto stattfindende Masters verzichtet hatte.

Zverev kann Alcaraz schnell wieder überholen

Da Alcaraz diesmal erneut bei den ATP-Masters in Kanada nicht an den Start geht, hat Zverev jedoch gute Chancen, ihn im Kampf um Platz zwei der Weltrangliste direkt wieder zu überholen. Schließlich muss er nur die 40 Punkte wieder gutmachen.

Für das anschließende Masters in Cincinnati wird das allerdings zu spät kommen. Sollte Alcaraz dort planungsgemäß zurückkehren, würde Zverev dort an Nummer 3 gesetzt sein. Dies hätte zur Folge, dass er je nach Auslosung bereits im Halbfinale auf den Weltranglistenersten Jannik Sinner treffen könnte.

Alcaraz hatte sich im April am Handgelenk verletzt und schuftet inzwischen hart für sein Comeback. Die Cincinnati Open sollen ihm als Vorbereitung auf die US Open dienen.

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