Tennis-Profi Ruud spricht über mentale Krise

Tennis-Profi Ruud spricht über mentale Krise

Casper Ruud spricht in einem Interview offen über seine mentalen Probleme und wie es ihm heute geht.

Der ehemalige Weltranglisten-Zweite Casper Ruud hat über seine mentalen Probleme im vergangenen Jahr gesprochen. Im Vorfeld seines ersten Masters-1000-Titels in Madrid hatte der Norweger mit einem Burn-out gekämpft.

Als einen Grund für die psychischen Probleme nannte Ruud den monotonen Alltag als Tennisprofi. „Ich habe trainiert, weil es mein Job war, nicht weil ich mich verbessern wollte. Es hat mir Angst gemacht, so zu fühlen. Es war kein schönes Gefühl“, erklärte er nun der L’Équipe.

Mittlerweile geht es dem Norweger besser: „Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich mich gerade in meinem Leben und in meiner Karriere fühle“, erklärte Ruud.

Ruud: „Habe akzeptiert, dass ich niemals der Beste sein werde“

„Ich habe akzeptiert, dass ich niemals der Beste der Geschichte sein werde, dass ich niemals einen Tennisrekord brechen werde“, führte der 27-Jährige weiter aus.

Sollte Ruud zukünftig wieder in eine mentale Krise geraten, ist er gewappnet: „Wir haben eine Lösung gefunden, verschiedene Techniken, die ich anwenden kann, falls dieses Gefühl mich wieder überkommt“.