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Davis Cup in Hamburg: Deutsches Team schreibt Geschichte

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Davis Cup in Hamburg: Deutsches Team schreibt Geschichte

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DTB-Team schreibt Geschichte

Auch ohne den verletzten Alexander Zverev schreibt das deutsche Daviscup-Team Tennisgeschichte: Der Erfolg gegen Frankreich ist der erste Sieg gegen den Nachbarn seit 84 Jahren.
Vor seinem Auftaktmatch in Wimbledon gegen Jan-Lennard Struff gibt sich Shootingstar Carlos Alcaraz trotz mangelnder Vorbereitung selbstbewusst. Er glaube daran, dass er das Turnier gewinnen könne.
. SID
. SID
von SID

Historischer Erfolg auch ohne Alexander Zverev: Mit dem verletzten Olympiasieger und selbsternannten „Cheerleader“ in der Box hat das deutsche Davis-Cup-Team zum Auftakt der Zwischenrunde in Hamburg etwas überraschend Frankreich mit 2:1 besiegt - und eine 84-jährige Durststrecke in diesem Wettbewerb gegen das Nachbarland beendet.

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Im abschließenden Doppel beendeten Kevin Krawietz aus Coburg und der Frankfurter Tim Pütz eine Misserfolgsserie, die bis ins Jahr 1938 zurückreichte. Das DTB-Duo setzte sich gegen Nicolas Mahut und Arthur Rinderknech mit 6:2, 3:6, 7:6 (7:1) durch. (NEWS: Alles zum Tennis)

Lokalmatador Zverev musste zuvor machtlos mitansehen, wie Oscar Otte eine vorzeitige Entscheidung zugunsten der Gastgeber nicht nutzen konnte. Der Kölner haderte, lamentierte und war gegen Adrian Mannarino chancenlos.

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Zverev: „Oscar muss sein Spiel spielen“

Nach 80 Minuten ging der Franzose mit 6:4, 6:3 als hochverdienter Sieger vom Platz, er beendete die Partie mit einem sehenswerten Stopp.

Somit blieben Zverevs Hilfestellungen für Otte wirkungslos. „Wir haben ein paar taktische Dinge besprochen“, sagte Deutschlands Nummer eins vor der Partie, doch den wichtigsten Hinweis konnte der 29-jährige Otte nicht umsetzen. Zverev sagte: „Oscar muss sein Spiel spielen“. Genau das tat Otte nicht.

„Ich hätte mir ein besseres Davis-Cup-Debüt vorstellen können. Aber ich fand, dass es keine schlechte Leistung war“, sagte die Nummer 52 der Weltrangliste nach dem einseitigen Match. Auch bei den US Open in New York war Otte in der ersten Runde gescheitert.

Positiv vorgelegt hatte bereits am Nachmittag Routinier Jan-Lennard Struff, indem er die Platzherren in Führung brachte. Gegen Benjamin Bonzi setzte sich der 32-Jährige aus Warstein in einer umkämpften Partie mit 6:4, 2:6, 7:5 durch.

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Struff verwandelt Matchball

Nach 2:13 Stunden verwandelte Struff seinen vierten Matchball, stürmte jubelnd ans Netz und genoss sichtlich den Beifall des Publikums. „Es war ein Sieg für Deutschland, der mir sehr viel bedeutet. Und ein schönes Gefühl nach einer harten Saison mit vielen bösen Niederlagen“, sagte die Nummer 132 der Weltrangliste nach dem engen Match.

Gegen den sechs Jahre jüngeren Bonzi musste Struff zwei Matchbälle abwehren, fing sich aber im richtigen Moment. Seinen hart erarbeiteten Triumph besiegelte er mit einem Ass und war anschließend sichtlich erleichtert: „Für mich persönlich war dieser Sieg total wichtig.“

In ihrem zweiten Match treffen die deutschen Tennisprofis am Freitag (14.00 Uhr/ServusTV und DAZN) auf Belgien. Exakt 48 Stunden später ist Australien der letzte deutsche Gegner. Die beiden besten Teams qualifizieren sich für die Finalrunde vom 22. bis 27. November in Malaga.