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Wimbledon: Leo Borg, Sohn von Björn Borg, gewinnt bei Junioren in Runde eins

Legenden-Sohn mit Sieg in Wimbledon

40 Jahre nach dem letzten Matchgewinn von Björn Borg legt Sohn Leo auf dem "heiligen Rasen" womöglich den Grundstein zu einer Familientradition.
Leo Borg gewinnt sein Match im Junioren-Wettbewerb
Leo Borg gewinnt sein Match im Junioren-Wettbewerb
© AFP/SID/ADRIAN DENNIS
40 Jahre nach dem letzten Matchgewinn von Björn Borg legt Sohn Leo auf dem "heiligen Rasen" womöglich den Grundstein zu einer Familientradition.

40 Jahre nach dem letzten Matchgewinn der schwedischen Tennis-Legende Björn Borg hat Filius Leo auf dem "heiligen Rasen" womöglich den Grundstein zu einer Familientradition gelegt.

Der 18 Jahre alte Sohn des fünfmaligen Wimbledon-Champions gewann im Junioren-Wettbewerb sein Erstrunden-Match gegen den Serben Marko Topo mit 6:3, 6:7 (2:7), 6:0 und sorgte damit für den ersten Borg-Erfolg im Tennis-Mekka seit dem Halbfinal-Sieg seines Vaters 1981 gegen den nicht minder legendären US-Amerikaner Jimmy Connors (Björn Borg: Darum warf die Tennis-Ikone mit 26 hin).

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Björn und Leo Borg können in Wimbledon Vater-Sohn-Story schreiben

Borg senior hatte 1972 beim wichtigsten Tennis-Turnier der Welt das Jungen-Einzel gewonnen. Vier Jahre später begann Borgs Erfolgsserie in Wimbledon mit fünf Titeltriumphen nacheinander. 1981 endete sein Lauf durch eine Viersatz-Niederlage gegen seinen großen Rivalen John McEnroe.

In der traditionsreichen Geschichte von Wimbledon feierten erst einmal Vater und Sohn jeweils den Titelgewinn im Junioren-Wettbewerb. 25 Jahre nach dem Erfolg des Inders Ramanathan Krishnan trug sich 1979 auch sein Sohn Ramesh in die Siegerliste ein.

Leo Borg unternimmt seinen zweiten Anlauf auf den Junioren-Titel von Wimbledon. 2019 war der Sohn des elfmaligen Major-Siegers noch in der ersten Runde ausgeschieden.