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Tennis: Novak Djokovic darf in Wimbledon spielen - der Russe Daniil Medvedev nicht

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Tennis: Novak Djokovic darf in Wimbledon spielen - der Russe Daniil Medvedev nicht

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Djokovic-Entscheidung gefallen

Djokovic-Entscheidung gefallen

Nach dem Theater um seine Nicht-Zulassung zu den Australian Open darf Novak Djokovic in Wimbledon spielen. Profis aus Russland und Belarus bleiben gesperrt.
Novak Djokovic darf seinen Titel in Wimbledon verteidigen
Novak Djokovic darf seinen Titel in Wimbledon verteidigen
© Imago
. SPORT1
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von SPORT1

Grünes Licht für Novak Djokovic.

Der Serbe darf seinen Titel in Wimbledon verteidigen.

Wie die Turnier-Verantwortlichen auf einer Pressekonferenz bekanntgaben, ist die Impfung gegen COVID 19 keine Voraussetzung für die Teilnahme am dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres.

Im Januar noch durfte der Weltranglistenerste aufgrund seines Impfstatus nicht an den Australian Open in Melbourne teilnehmen.

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„Die von der Regierung aufgestellte Bedingung für die Einreise in das Vereinigte Königreich beinhaltet keine Pflichtimpfung“, sagte Wimbledon-Geschäftsführerin Sally Bolton: „Sie ist zwar erwünscht, aber keine Bedingung für die Einreise.“

In einer anderen brisanten Angelegenheit machte Turnierdirektor Ian Hewitt den Standpunkt der Verantwortlichen an der Church Road ihren Standpunkt noch einmal deutlich.

Wimbledon habe angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine russischen und weißrussischen Spielern und Spielerinnen die Teilnahme untersagt, weil das Turnier nicht bereit sei, „für die Propagandamaschine des russischen Regimes benutzt zu werden“, so Hewitt.

Diese Entscheidung, die von einigen Topspielern scharf kritisiert wurde, bedeutet, dass beispielsweise der Weltranglisten-Zweite Daniil Medvedev genauso fehlen wird wie Top-Ten-Spieler Andrey Rublev und die weißrussische Nummer 4 der Welt, Aryna Sabalenka.

„Wenn sich die Bedingungen wesentlich ändern, würden wird die Entscheidung überprüfen“, sagte Geschäftsführerin Bolton: „Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir uns aber über unsere Absichten im Klaren.“