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Tennis: Wimbledon-Beben macht Danil Medvedev zur neuen Nummer eins

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Tennis: Wimbledon-Beben macht Danil Medvedev zur neuen Nummer eins

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Russe dank Wimbledon-Beben Nummer eins

Russe dank Wimbledon-Beben Nummer eins

Wimbledon schließt alle russischen Spieler aus. Weltranglistenpunkte gibt es deshalb bei dem Grand Slam nicht. Ausgerechnet ein Russe profitiert davon und wird neue Nummer eins.
Paukenschlag in der Tenniswelt. Laut einem Medienbericht sperrt Wimbledon alle russischen und belarussischen Profis aus. Damit fehlt auch Superstar Daniil Medvedev.
. SPORT1
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von SPORT1

Dieser Tennis-Hammer nimmt eine unerwartete und wohl nicht gewollte Wende.

Beim Grand-Slam-Turnier von Wimbledon werden sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen keine Weltranglistenpunkte vergeben.

Diese Entscheidung gaben die Tennisspieler-Organisation ATP und WTA sowie der Weltverband ITF als Reaktion auf die Entscheidung der Turnier-Veranstalter aus London bekannt, russische und belarussische Spieler vom Rasen-Highlight (27. Juni bis 10. Juli) auszuschließen.

Wimbledon macht Medvedev zur Nummer eins

Doch ausgerechnet ein Russe ist der große Profiteur vom Wimbledon-Beben.

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Danil Medvedev wird durch die nicht vergebenen Weltranglistenpunkte die neue Nummer eins bei den Männern, da die Zähler aus dem vergangenen Wimbledon-Turnier trotzdem gestrichen werden.

Novak Djokovic als bisheriger Branchenprimus wird seine 2.000 Zähler für den Sieg auf dem heiligen Rasen im vergangenen Jahr verlieren. Zudem gewann der Serbe 2021 auch bei den French Open und kann keine zusätzlichen Punkte bis dahin erspielen.

Medvedev scheiterte im vergangenen Jahr jedoch bereits im Achtelfinale von Wimbledon und verliert kaum Punkte.

Medvedev überholt Djokovic

Und auch bei Roland Garros musste der Russe 2021 im Halbfinale die Segel streichen und kann nach seinem Erstrunden-Sieg in den kommenden eineinhalb Wochen kaum etwas verlieren.

Aktuell führt Djokovic noch mit 8.690 Punkten vor Medvedev mit 7.980 Zählern die Rangliste an.

Für den Russen ist es das zweite mal in der Karriere, dass er den Spitzenrang einnimmt. Bereits Ende Februar hatte der 26-Jährige es geschafft, musste die Nummer eins aber nach wenigen Wochen wieder an Djokovic abgeben.

Nun kehrt Medvedev quasi kampflos auf den Thron zurück.