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Wenn Krieg andauert: Wimbledon will Russen und Belarussen auch 2023 ausschließen

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Wenn Krieg andauert: Wimbledon will Russen und Belarussen auch 2023 ausschließen

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Wimbledon will Russen ausschließen

Wimbledon will Russen ausschließen

Den russischen Tennisstars droht auch im nächsten Jahr der Ausschluss in Wimbledon. Die Turnierbosse kündigen an, den harten Kurs beibehalten zu wollen.
Novak Djokovic wurde nach seinem vierten Wimbledon-Triumph in Folge feierlich von seinen Fans in Belgrad empfangen. Für den Serben war es insgesamt bereits der siebente Titel beim Rasen-Klassiker.
. SPORT1
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von SPORT1

Als das Turnier in Wimbledon startete, stand Daniil Medvedev weit entfernt mit Bastian Schweinsteiger auf einem Golfplatz und veröffentlichte Bilder des Duells bei Instagram.

Beim prestigeträchtigsten Tennisturnier der Welt durfte der Russe hingegen nicht teilnehmen, da alle Russen und Belarussen von den Veranstaltern aufgrund der Invasion in der Ukraine ausgeschlossen wurden.

Auf der Tour dürfen alle Athleten dagegen unter neutraler Flagge antreten.

Wimbledon wieder ohne Medvedev?

Während Medvedev, die Nummer eins der Weltrangliste, das Aus äußerlich unberührt hinnahm, fanden nicht alle Kollegen dieses Vorgehen gut.

Der russische Weltranglistenachte Andrey Rublev hat den Ausschluss russischer und belarussischer Tennisprofis vom Grand-Slam-Turnier in Wimbledon scharf kritisiert und als „komplette Diskriminierung“ bezeichnet.

Doch 2023 droht den russischen und belarussischen Profis erneut ein Sommer ohne Spiele auf dem heiligen Rasen in London. Denn die Verantwortlichen des All England Club wollen an ihrer harten Linie festhalten und haben bereits angekündigt, die betroffenen Sportler erneut auszuschließen, wenn Russland die Ukraine weiter besetzt.

Eine endgültige Entscheidung wird zwar erst im März fallen und stark von den Empfehlungen der Regierung abhängen, aber die Tendenz ist bereits mehr als klar.

Wimbledon 2022 ohne Weltranglistenpunkte

Auch die Bestrafungen für die Entscheidung in diesem Jahr haben die Bosse nicht abgeschreckt.

Sowohl der Herren- als auch der Damenverband bestraften Wimbledon mit dem Entzug von Weltranglistenpunkten für das diesjährige Turnier, während die WTA dem All England Club und der Lawn Tennis Association auch noch Geldstrafen in Höhe von insgesamt 1 Million Dollar auferlegte.

Das Turnier wurde trotz des großen Wirbels um die fehlenden Zähler für die Rangliste von keinem Spieler missachtet und als Erfolg gewertet.

Das hat die Verantwortlichen bestärkt. Medvedev muss sich vielleicht also wieder die Zeit mit Golf vertreiben während es in London um den Titel geht.