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Wimbledon 2022: Williams mit verrückter Forderung an Veranstalter

Verrückte Forderung von Serena

Beim großen Siegertreffen in Wimbledon fehlt mit Serena Williams eine der großen Spielerinnen. Der Grund für ihr Fernbleiben ist dabei die Zahl der Autos.
Die Wimbledon-Finalistin von 2014 Eugenie Bouchard hat sich bewusst gegen einen Start beim englischen Grand-Slam-Turnier entschieden, die Zeit nutzt sie für Heimaturlaub in Kanada.
Beim großen Siegertreffen in Wimbledon fehlt mit Serena Williams eine der großen Spielerinnen. Der Grund für ihr Fernbleiben ist dabei die Zahl der Autos.

Zum 100-jährigen Jubiläum von Wimbledon waren am vergangenen Sonntag viele der Sieger anwesend.

Roger Federer, Billie Jean King oder Björn Borg - das Star-Aufkommen war groß. Jedoch waren nicht alle erschienen, da einige aus wichtigen Gründen absagten wie Boris Becker, der zurzeit im Gefängnis sitzt, oder die Öffentlichkeit eher meiden wie Andre Agassi und Steffi Graf.

Etwas überraschend fehlte hingegen Serena Williams. Die US-Amerikanerin war auf dramatische Art und Weise in der ersten Runde ausgeschieden und musste so den Traum vom 24. Grand-Slam-Sieg früh begraben.

Nachdem anfangs spekulierte wurde, dass sie bereits abgereist sei, soll es laut der englischen Zeitung The Times einen anderen Grund für ihr Fernbleiben geben.

Williams sauer wegen zu wenig Autos?

Demnach befand sich die 40-Jährige sehr wohl in London. Sie besuchte das Konzert von den Rolling Stones im Hyde Park und war bei der Premiere der Science-Fiction-Komödie „Thor“ am Leicester Square.

Die Events fanden zeitgleich zu der Zeremonie statt, sodass nun über die wahren Gründe für ihr Fernbleiben spekuliert wird. Laut The Times wollten die Organisatorin eine Forderung von Williams nicht erfüllen.

So soll die US-Amerikanerin darauf bestanden haben, fünf Autos für die kompletten zwei Wochen zur Verfügung zu haben. Dabei wollte sie eins für sich, je eins für ihren Mann Alexis Ohanian und ihren Trainer und zwei für die anderen Familien-Mitglieder.

Normalerweise würden die Tennis-Profis aber nur eins bekommen, Top-Stars würden noch ein weiteres für ihre Begleitung erhalten. Zudem müssen die Autos 24 Stunden nach dem Ausscheiden aus dem Turnier zurückgegeben werden. „Sie macht sich ihre eigenen Gesetze und tut, was ihr gefällt“, wird eine Quelle aus Wimbledon-Kreisen von The Times zitiert.

Das Gegenteil davon ist Serenas Schwester Venus. Sie war anwesend und genoss sichtlich das Treffen mit den Siegern von Wimbledon.