Boris Becker nimmt einen Monat nach seiner Haftentlassung die Arbeit für Eurosport wieder auf - nicht allerdings seinen Job bei der BBC in England.
Boris Becker verliert TV-Job in England - bei Eurosport geht's weiter
Becker verliert TV-Job in England
„Aktuell haben wir keine Pläne, mit Boris Becker zusammenzuarbeiten“, teilte der öffentlich-rechtliche Sender der Sport Bild mit. Parallel dazu meldete auch die britische Times, dass die BBC kein Interesse daran hat, Becker bei der Übertragung in Wimbledon als Experte zuzuschalten.
Die potenzielle Wiederaufnahme seiner Arbeit dort wird Becker durch die Bedingungen seiner Entlassung erschwert: Er darf bis Oktober 2024 nicht nach England einreisen. Die alternative Möglichkeit, ihn per Video zu integrieren, kommt für die BBC offenbar nicht infrage. (TV-Interview: So erlebte Boris Becker seine Zeit im Gefängnis)
Boris Becker bei BBC außen vor - bei Eurosport geht‘s weiter
Bei Eurosport geht es dagegen für Becker weiter: Wie der TV-Sender am Dienstag mitteilte, zählt der 55-Jährige zum Expertenteam für die Australian Open, die am 16. Januar starten.
"Ich freue mich sehr, dass Boris Becker bereits zu den Australian Open in unser Eurosport-Team zurückkehrt", sagte Jochen Gundel, Senior Manager Sport bei Warner Bros. Discovery Deutschland: "Boris ist seit 2017 fester Bestandteil der Tennis-Übertragungen auf Eurosport und hat in dieser Funktion unglaublich viel Anerkennung und Zuspruch erfahren, die Tennisfans mit seinen Analysen und Einblicken begeistert und 2018 dafür sogar den Deutschen Fernsehpreis erhalten."
Becker, der am 15. Dezember nach dem vorzeitigen Ende seiner Haft in England nach Deutschland zurückgekehrt war, soll täglich ab circa 8.45 Uhr an der Seite von Kommentator und Moderator Matthias Stach auf Sendung sein.
Er wird im Format „Matchball Becker“ zu Wort kommen und Top-Matches als Co-Kommentator begleiten. Auch Bundestrainerin Barbara Rittner zählt als Expertin erneut zum Team.