Grand Slams>

Ballabdruck weggewischt: Tennisprofi bricht Achtelfinalspiel unter Tränen ab

Spielabbruch unter Tränen

Auf der Tennistour der Damen bricht die Chinesin Zhang Shuai ihr Achtelfinalspiel bei den Hungarian Open vorzeitig ab. Ihre Gegnerin hatte zuvor einen strittigen Ballabdruck abgewischt.
Ein Instagram-Post mit den Worten "Ich liebe dich" - machen die Tennis-Stars Gabriela Sabatini und Juan Martin del Potro hier ihre Liebe öffentlich?
Auf der Tennistour der Damen bricht die Chinesin Zhang Shuai ihr Achtelfinalspiel bei den Hungarian Open vorzeitig ab. Ihre Gegnerin hatte zuvor einen strittigen Ballabdruck abgewischt.

Außergewöhnliches Ende eines Achtelfinalspiels auf der Tennistour der Damen.

Bei den Hungarian Open in Budapest hat die chinesische Tennisspielerin Zhang Shuai unter Tränen ihr Duell im Kampf um das Viertelfinale vorzeitig beendet. Der Grund: Ihre ungarische Gegnerin Amarissa Toth hatte nach einer strittigen Linienentscheidung die entscheidende Ballmarke auf dem Sandplatz mit ihrem Fuß weggewischt.

Zhang, die bei dem Turnier an Position zwei gesetzt ist, hatte eine Vorhand quer über den Platz geschlagen, der Ball schien in der Folge auf der Linie aufgekommen zu sein. Der zuständige Linienrichter sah das aber anders und erklärte den Ball für aus.

Zur Klärung der Situation stieg nur Augenblicke später der Stuhlschiedsrichter herunter, analysierte den Abdruck und bestätigte die zuvor angesagte Entscheidung.

Shuai bricht Achtelfinale ab

Die Chinesin war darüber derart verärgert, dass sie darum bat, mit der Turnierleitung sprechen zu können. Zwar wurde im Anschluss noch ein weiterer Punkt ausgespielt, die Meinungsverschiedenheit über die strittige Situation war damit aber nicht geklärt.

Gegnerin Toth entschied sich in der Folge dazu, die strittige Markierung auf dem Sand mit ihrem Schuh wegzuwischen, was Shuai nur noch mehr empörte. Während des Seitenwechsels wirkte sie später derart verzweifelt, dass sie bei einem Rückstand von 5:6 im ersten Satz aufgab.