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Wimbledon: Darum weinte Novak Djokovic nach dem Finale

Darum weinte Djokovic nach dem Finale

Der Traum vom Grand Slam ist für Novak Djokovic nach der Final-Niederlage in London geplatzt. Er vergießt danach Tränen - aber aus einem anderen Grund.
Saudi-Arabien könnte schon bald auch in den Tennissport investieren. Novak Djokovic sieht darin sowohl Positives als auch Negatives und vergleicht die Situation mit anderen Sportarten.
Der Traum vom Grand Slam ist für Novak Djokovic nach der Final-Niederlage in London geplatzt. Er vergießt danach Tränen - aber aus einem anderen Grund.

Die Chancen auf den Sieg bei Wimbledon standen gut für Novak Djokovic, doch im Finale endete seine beeindruckende Siegesserie in London.

Nach über sechs Jahren ohne Niederlage bei dem Grand-Slam-Turnier auf Rasen kassierte der Serbe in einem hoch dramatischen Match gegen Carlos Alcaraz die erste Niederlage seit 2013 auf dessen Center Court. Für den 36-Jährigen ist in diesem Jahr damit auch der Traum vom klassischen Grand Slam geplatzt, dem Sieg bei allen vier Großturnieren.

Bei der Zeremonie nach dem Endspiel vergoss ein emotionaler Djokovic Tränen - ausgelöst durch seinen Sohn.

Novak Djokovic weint beim Anblick seines Sohns Stefan

Als Djokovic die auch für Finalverlierer übliche Ansprache an das Publikum hielt - und dabei fair Alcaraz‘ Überlegenheit anerkannte -, erblickte er seinen achten Jahre alten Sohn Stefan und wurde von den Tränen übermannt.

„Es ist schön, meinen Sohn hier zu sehen und wie er immer noch lacht“, stockte dann und meinte: „Ich liebe dich. Vielen Dank für all deine Unterstützung, ich gebe dir nachher eine dicke Umarmung.“

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Das Publikum - mit dem sich Djokovic im Lauf des Turniers nicht immer grün war - applaudierte herzlich. Auch Djokovics von den TV-Kameras mehrfach eingeblendete Frau Jelena - Mutter von Stefan und der fünf Jahre alten Tochter Tara - war sichtlich gerührt.

Djokovic ist mit 23 Siegen weiter Grand-Slam-Rekordgewinner - bei den French Open überflügelte er Rafael Nadal. Bei den US Open ab 28. August hat er die nächste Gelegenheit, seine Bilanz auszubauen, auch dort hat Titelverteidiger Alcaraz aber ein gewichtiges Wort mitzureden.