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Wimbledon: Deutscher Final-Traum geplatzt

Deutscher Final-Traum geplatzt

Aus der Traum: Kevin Krawietz und Tim Pütz scheitern im Halbfinale von Wimbledon. Damit verpassen sie die Möglichkeit auf einen historischen Triumph.
Am 3. Juli startet mit Wimbledon das älteste Tennis-Turnier der Welt. Auf dem heiligen Rasen von London wird traditionell in weiß gespielt.
Aus der Traum: Kevin Krawietz und Tim Pütz scheitern im Halbfinale von Wimbledon. Damit verpassen sie die Möglichkeit auf einen historischen Triumph.

Kevin Krawietz und Tim Pütz haben die große Chance auf einen historischen Coup in Wimbledon verpasst.

Im Halbfinale des Doppel-Wettbewerbs unterlag sie den an Nummer 15 gesetzten Marcel Granollers und Horacio Zeballos (Spanien/Argentinien) 4:6, 3:6. Deutsche Männer-Doppel hatten nur 1913 und 1938 das Endspiel im All England Club erreicht, aber dort jeweils verloren.

Gegen die stark servierenden Granollers/Zeballos erkämpfte sich das an Nummer zehn gesetzte deutsche Duo, das erst seit diesem Jahr gemeinsam auf der ATP-Tour spielt, keine Breakchance.

Granollers/Zeballos mit aller Konsequenz

Dagegen nutzten ihre routinierten Gegner ihre Gelegenheiten konsequent aus. Zum 1:0 im ersten und zum 4:3 im zweiten Satz nahmen sie jeweils Pütz den Aufschlag ab, zum Matchgewinn nach 69 Minuten dann auch noch Krawietz.

Deutsche Doppel-Sieger in Wimbledon gab es bislang nur zweimal. Philipp Petzschner gewann 2010 an der Seite von Jürgen Melzer (Österreich), Michael Stich siegte 1992 mit John McEnroe (USA) durch ein 19:17 im fünften Satz gegen die Amerikaner Jim Grabb und Richey Reneberg. Im Finale 1938 unterlagen Henner Henkel/Georg von Metaxa gegen Don Budge/Gene Mako (USA), 1913 verloren Heinrich Kleinschroth/Friedrich Wilhelm Rahe gegen Charles Dixon/Herbert Roper Barrett (Großbritannien).