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Australian Open: Ein Sieg zum Rekord - Djokovic sitzt Federer im Nacken

Djokovic sitzt Federer im Nacken

Novak Djokovic steht in der dritten Runde von Melbourne - und kurz vor dem Erreichen gleich zweier Meilensteine.
Novak Djokovic äußert sich vor dem Start der Australian Open zu gehäuften Rücktrittsfragen - und will davon erstmal nichts wissen.
Novak Djokovic steht in der dritten Runde von Melbourne - und kurz vor dem Erreichen gleich zweier Meilensteine.

Altmeister Novak Djokovic setzt seine Rekordjagd bei den Australian Open unbeirrt fort. Der 38 Jahre alte Serbe gewann auch sein Zweitrundenmatch gegen den italienischen Qualifikanten Francesco Maestrelli nach einer ansprechenden Leistung mit 6:3, 6:2, 6:2 - und fuhr damit seinen 101. Sieg in Melbourne ein.

Djokovic, der zehn Mal am Yarra River triumphieren konnte und weiter seinen 25. Titel auf größter Bühne jagt, fehlt damit nur noch ein Erfolg, um zu Rekordhalter Roger Federer (102 Siege) aufzuschließen. Mit einem Sieg in der dritten Runde würde Djokovic aber nicht nur mit dem Schweizer gleichziehen, er würde auch seinen eigenen Rekord auf 400 Siege bei Grand-Slam-Matches ausbauen.

Djokovic: „Ich unterschätze niemanden“

Dass er in Zeiten der Dominanz von Carlos Alcaraz und Jannik Sinner nur Außenseiterchancen auf den ganz großen Coup hat, ist Djokovic bewusst. Dennoch will er alles versuchen. „Ich unterschätze niemanden“, sagte er nach seinem Erfolg über den Qualifikanten Maestrelli.

Der Weltranglistenfünfte Lorenzo Musetti hatte sich zuvor im Prestigeduell gegen seinen italienischen Landsmann Lorenzo Sonego durchgesetzt. Der zweimalige Grand-Slam-Halbfinalist schlug seinen Davis-Cup-Kollegen nach einer konzentrierten Leistung mit 6:3, 6:3, 6:4.

Vorjahreshalbfinalist Ben Shelton fertigte den australischen Qualifikanten Dane Sweeny im Schnelldurchlauf ab. Für das 6:3, 6:2, 6:2 brauchte der an Position acht gesetzte US-Amerikaner nur 102 Minuten.