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Australian Open: Sinner profitiert von Aufgabe des Gegners

Gegner gibt auf: Sinner profitiert

Jannik Sinner hofft auf seinen dritten Triumph in Folge in Melbourne. Der Start in die Hattrick-Mission verläuft vielversprechend.
Jannik Sinner blickt auf seine Dopingsperre im Zuge der Australian Open 2025 zurück - und offenbart, was er für Lehren daraus gezogen hat.
Jannik Sinner hofft auf seinen dritten Triumph in Folge in Melbourne. Der Start in die Hattrick-Mission verläuft vielversprechend.

Erfolgreicher Auftakt auf der Mission Titel-Hattrick: Jannik Sinner hat in seinem Erstrundenmatch in Melbourne nichts anbrennen lassen. Der Weltranglistenzweite aus Südtirol, der die vergangenen beiden Ausgaben der Australian Open gewonnen hat, profitierte am Mittwoch gegen Hugo Gaston beim Stand von 6:2, 6:1 von einer Aufgabe des Franzosen und war nach 68 Minuten bereits durch.

„Ich bin wirklich froh, wie ich heute losgelegt habe“, sagte Sinner: „Ich habe ein bisschen Anspannung verspürt. Aber jetzt ist es auch die Zeit, diese Momente nach all‘ der harten Arbeit im Training zu genießen.“

Sinner peilt in der australischen Metropole seinen fünften Grand-Slam-Titel an - zugleich würde er sich in weiteren Kategorien in die Geschichtsbücher der Sportart eintragen.

Sinner will Geschichte schreiben

Der Italiener kann der fünfte Profi in der Geschichte des Profitennis seit 1968 werden, der drei Titel beim Highlight Down Under gewinnt. Neben Turnier-Rekordsieger Novak Djokovic (10 Titel), Roger Federer (6) und Andre Agassi (4) schaffte dies auch Mats Wilander (3).

Zudem wäre Sinner der vierte Spieler in der langen Turnierhistorie, der mindestens dreimal hintereinander am Yarra River triumphiert hat.

Bis dahin ist es für den großen Konkurrenten von Carlos Alcaraz aber noch ein langer Weg.