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Musetti hat Probleme - und kommt trotzdem weiter

Musetti startet schlecht

Lorenzo Musetti tut sich bei den Australian Open gegen den Belgier Collignon lange schwer. Nach dem Spiel gibt sich der Italiener ehrlich.
Lorenzo Musetti bei den Australian Open
Lorenzo Musetti bei den Australian Open
© AFP/SID/WILLIAM WEST
Lorenzo Musetti tut sich bei den Australian Open gegen den Belgier Collignon lange schwer. Nach dem Spiel gibt sich der Italiener ehrlich.

Der italienische Weltranglistenfünfte Lorenzo Musetti hat nach einem wackligen Beginn die zweite Runde der Australian Open erreicht.

Sein belgischer Gegner Raphael Collignon musste beim Stand von 4:6, 7:6 (7:3), 7:5, 3:2 für Musetti die Partie aufgeben - Collignon hatte in der Mittagshitze von Melbourne mit seinem Körper zu kämpfen.

Der letztjährige Halbfinalist Ben Shelton aus den USA ist ebenfalls auf einem guten Weg. Gegen den Franzosen Ugo Humbert war der Weltranglistensiebte in den entscheidenden Phasen zur Stelle. Der schlaggewaltige Shelton siegte letztlich glatt mit 6:3, 7:6 (7:2), 7:6 (7:5).

Musetti: „Eine große Runde Applaus“

Musetti, der 2024 mit Italien den Davis Cup gewonnen hatte, war zu Beginn der Partie gewohnt viel am Hadern - nach dem knappen Gewinn des zweiten Satzes fühlte er sich aber sichtlich wohler auf dem Platz.

„Eine große Runde Applaus für Raphael, der ein großes Match gezeigt hat“, sagte Musetti im Anschluss: „Ich habe ein bisschen gestrauchelt, aber dann habe ich einen guten Tie Break gespielt und mein Level gesteigert.“ In der zweiten Runde wartet nun sein Landsmann Lorenzo Sonego.