Grand Slams>

"One Point Slam": Tennis-Amateur düpiert Sinner und Co.

Amateur schlägt Tennis-Star Sinner

Auch für Alexander Zverev ist bei der launigen Veranstaltung früh Schluss, er scheitert an der 117 der Frauen-Weltrangliste - und hat jede Menge Spaß.
Die Tennis-Welt könnte ein Traum-Doppel erleben: Carlos Alcaraz und Jannik Sinner, die derzeit besten Spieler weltweit, denken darüber nach, einmal gemeinsam ein Doppel-Turnier zu spielen.
Auch für Alexander Zverev ist bei der launigen Veranstaltung früh Schluss, er scheitert an der 117 der Frauen-Weltrangliste - und hat jede Menge Spaß.

Schnick-Schnack-Schnuck entscheidet über den Aufschlag, Alexander Zverev verliert und lacht - und am Ende gewinnt ein australischer Amateur die Million: Vier Tage vor dem Start der Australian Open hat sich Melbourne mit dem launigen „One Point Slam“ in Tennis-Stimmung gebracht.

Jedes Match dieser Showveranstaltung war nach einem einzigen Punkt entschieden, in der ausverkauften Rod Laver Arena war für Zverev schon nach seinem Auftakt-Ballwechsel Schluss.

Der 28-Jährige unterlag Joanna Garland, der Nummer 117 der Frauen-Weltrangliste. „Sie war einfach besser als ich“, sagte Zverev gut gelaunt, „eine gute Idee, eine tolle Sache, das macht Spaß.“

Amateur düpiert Tennis-Stars um Sinner und Zverev

Neben Zverev, Nummer drei der Welt, verlor auch Branchenführer Carlos Alcaraz früh gegen die Griechin Maria Sakkari.

Am Ende trafen sich die Taiwanesin Garland und ein gewisser Jordan Smith, der zuvor unter anderem den Weltranglistenzweiten Jannik Sinner ausgeschaltet hatte, im Endspiel - und Amateur Smith, regionaler Meister des Bundesstaates New South Wales, gewann den alles entscheidenden Ballwechsel und damit eine Million australische Dollar (gut 570.000 Euro).

„Am Anfang des Abends wäre ich schon froh über einen Punktgewinn gewesen“, sagte Smith, „ich war nervös, aber ich habe es genossen.“ Mit der Prämie will er sich nun ein Haus kaufen.

Bei der Veranstaltung traten 24 Profis an, komplettiert wurde das Feld durch 24 Amateure und Prominente. Das Aufschlagrecht wurde vor jedem Match durch eine Runde Schnick-Schnack-Schnuck am Netz ermittelt, die Profis hatten nur einen Service, die Amateure hatten jeweils zwei Versuche.