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Tennis: Sinner überrascht! Dopingskandal hat mich „stärker“ gemacht

Dopingskandal? Sinner überrascht

Im vergangenen Jahr war Jannik Sinner in einen Dopingskandal verwickelt. Inzwischen blickt der Italiener aber entspannt auf seine dreimonatige Sperre zurück.
Der Amateur Jordan Smith besiegte die Nummer 2 der Welt, Jannik Sinner, auf dem Weg zum Gewinn von einer Million AUD vor den Australian Open.
Im vergangenen Jahr war Jannik Sinner in einen Dopingskandal verwickelt. Inzwischen blickt der Italiener aber entspannt auf seine dreimonatige Sperre zurück.

Jannik Sinner ist nach eigenen Angaben gestärkt aus seiner Dopingsperre im vergangenen Jahr hervorgegangen. Vor dem Start der Australian Open sprach der italienische Titelverteidiger über die schwierige Phase. „Es ist, wie es ist, oder? Ich denke inzwischen, das alles aus einem bestimmten Grund passiert“, sagte der 24-Jährige am Freitag in Melbourne.

Die dreimonatige Sperre habe ihn „als Person stärker“ gemacht und dafür gesorgt, dass er den Sport heute „viel entspannter“ sehe. Sinner war im vergangenen Jahr nach seinem Triumph in Melbourne für drei Monate gesperrt worden, weil er zweimal positiv auf das verbotene anabole Steroid Clostebol getestet worden war.

Tennis: Sinner ist die Nummer zwei der Welt

Der Italiener hatte stets betont, die Substanz sei unbeabsichtigt über eine Behandlung seines Physiotherapeuten in seinen Körper gelangt.

„Letztes Jahr war definitiv eine viel schwierigere Situation, weil ich in diesem Moment nicht genau wusste, was passieren wird“, erklärte Sinner im Rückblick. „Es war schwierig für mich, aber auch für die Familie.“

Nach Ablauf der Sperre im Mai hatte sich Sinner eindrucksvoll zurückgemeldet: Er gewann die Titel in Wimbledon sowie bei den ATP Finals und beendete das Jahr als Nummer zwei der Welt hinter Carlos Alcaraz.