Novak Djokovic hat bei den US Open eine der bittersten Niederlagen seiner Karriere kassiert. Der 39-Jährige mit 24 Grand-Slam-Titeln auf dem Konto scheiterte in der ersten Runde nach fünf Sätzen mit 6:7 (5:7), 7:5, 6:4, 2:6, 1:6 an Mariano Navone. Für den Serben war es das erste Erstrunden-Aus bei einem Major seit 20 Jahren – zuletzt war ihm das bei den Australian Open 2006 gegen Paul Goldstein passiert.
Novak Djokovic: Viele Fragezeichen bleiben
Viele Fragezeichen bleiben
Schon in der Vorbereitung hatte Djokovic betont, wie sehr ihm die Bedingungen im US-Sommer zusetzen. In Cincinnati war er zum Auftakt an Thiago Tirante gescheitert und hatte sichtbar Probleme mit der hohen Luftfeuchtigkeit. In New York erwischte es ihn nun erneut – gegen die Nummer 49 der Welt.
Djokovic wirkte über weite Strecken körperlich angeschlagen. „Ich habe es nicht genossen. Ich glaube, es war offensichtlich, dass ich ein furchtbares Gefühl auf dem Platz hatte. Das trage ich dieses Jahr in jedem Match mit mir herum. Mein ganzer Körper beginnt im Grunde zusammenzubrechen – ich habe Krämpfe und Schmerzen“, sagte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Djokovic: „Australien ist sehr weit weg“
Laut Bericht kam sogar Übelkeit hinzu. Zudem war der Physiotherapeut wegen Rücken- und Schulterproblemen im Einsatz. Am Ende verließ Djokovic den Court unter Tränen. In der Weltrangliste ist er nur noch Elfter, was die Lage zusätzlich verschärft. Sollte er aus den Top 10 rutschen, würden die Auslosungen für ihn noch tückischer werden.
Djokovic hat in diesem Jahr erst 21 Matches bestritten, davon 14 gewonnen, und neben den Majors nur in Indian Wells, Rom und Cincinnati gespielt. Körperlich befindet er sich nicht mehr auf Top-Niveau, bei den US Open erwog er sogar eine Aufgabe. „Ich habe darüber nachgedacht, das Match gegen Navone aufzugeben, aber dann habe ich die ersten beiden Sätze gewonnen“, erklärte er auf der Pressekonferenz.
Auch seine sporthistorischen Ziele rücken in die Ferne. Zwar hat Djokovic den Rekord von Jimmy Connors (109 Titel in der Open Era) mit 101 Turniersiegen weiter im Blick, doch wirkt ein weiterer Grand-Slam-Triumph unter den Umständen schwer. „Australien ist sehr weit weg. Ich weiß nicht, was mit mir los ist oder wie weit ich kommen kann, wenn es so weitergeht“, sagte Djokovic.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.