Jelena Ostapenko hat bei den US Open für den nächsten Aufreger gesorgt. Die Lettin setzte sich im Doppel-Achtelfinale an der Seite von Hsieh Su-wei mit 6:4, 6:4 gegen Chan Hao-ching und Maya Joint durch. Nach dem verwandelten Matchball brüllte Ostapenko mehrfach demonstrativ in Richtung der Box von Chan.
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Nächster Aufreger bei den US Open
Auch Hsieh gestikulierte beim Jubel in Richtung des gegnerischen Teams. Beim anschließenden Handschlag begrüßte Ostapenko beide Gegnerinnen am Netz. Chan reichte Hsieh jedoch offenbar nicht die Hand. Ostapenko reagierte sichtbar irritiert, blickte fassungslos umher und verließ anschließend den Court.
Schon während der Partie hatte die Spannung zugenommen. Ostapenko forderte zwischenzeitlich den Turnierleiter und beschwerte sich offenbar über mögliches Coaching von der Tribüne. Der Konflikt zwischen Hsieh und Chan, die beide aus Taiwan stammen, ist seit Langem bekannt und verlieh dem Doppelduell zusätzliche Brisanz.
US Open: Ostapenko auch mit Townsend aneinandergeraten
Für Ostapenko war es nicht der erste Wirbel bei den US Open. Im Einzelwettbewerb hatte sie nach ihrer Niederlage gegen Taylor Townsend am Netz mit der US-Amerikanerin diskutiert. Auslöser war aus Ostapenkos Sicht, dass Townsend sich nicht für einen Netzroller entschuldigt hatte, der im Feld geblieben war.
Townsend schilderte den Wortwechsel anschließend bei ESPN: „Sie sagte mir, ich hätte keine Klasse, keine Bildung und ich solle sehen, was passiert, wenn wir außerhalb der USA sind.“ Ostapenko schied diesmal im Einzel in der ersten Runde aus und sprach im Anschluss nicht mit den Medien.
Im Doppel könnte es zu einem erneuten Duell mit Townsend kommen, sofern beide Teams ihre Viertelfinals gewinnen.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.