Laura Siegemund verkündete am Donnerstagnachmittag eine folgenschwere Entscheidung: Die 38-Jährige wird nicht an den US Open (ab 30. August) teilnehmen. Das Turnier ist das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison.
Tennis: Siegemund mit folgenschwerer Entscheidung
Siegemund verkündet Entscheidung
„Nach Wimbledon habe ich mich entschieden, erstmal eine Auszeit vom Turnierzirkus zu nehmen“, schrieb sie in einem Statement auf Instagram: „Ich möchte mir einfach eine Auszeit gönnen, mich mental und körperlich erholen und dann schauen, wo es mich danach hinträgt.“
Dazu postete die dreimalige Grand-Slam-Siegerin ein Bild, das sie in Freizeitklamotten und einem strahlenden Lachen zeigt.
Auch bei den WTA-Turnieren in Cleveland und Cincinnati wird Siegemund nicht an den Start gehen, jüngst hatte sie schon die Turniere in Washington und Toronto verpasst.
Erneute Schlagzeilen um Siegemund
Zuletzt hatte Siegemund in Wimbledon für Schlagzeilen gesorgt. Gemeinsam mit ihrem Partner Édouard Roger-Vasselin traf sie im Mixed-Doppel auf ein lettisches Team. Im Tiebreak des zweiten Satzes erhielt die Deutsche eine Verwarnung für Zeitüberschreitung beim Aufschlag – der Auftakt einer Negativspirale, die im Matchverlust kulminierte. Am Netz verwehrte Siegemund der Lettin Jelena Ostapenko anschließend den Handschlag.
Im Einzel war für Siegemund ebenfalls schnell Schluss: Das Auftaktmatch gegen Elise Mertens, die Nummer 25 der Welt, verlor sie deutlich mit 2:6 und 4:6. Damit konnte die Deutsche an ihren Viertelfinaleinzug aus dem letzten Jahr nicht anknüpfen.
Auch bei den anderen Grand-Slam-Turnieren konnte die 38-Jährige keine großen Erfolge verbuchen. In Paris setzte es bei den French Open eine Erstrundenniederlage, bei den Australian Open zum Jahresauftakt erreichte Siegemund immerhin noch Runde zwei.
Nun also die Pause, um im kommenden Jahr auch auf der ganz großen Bühne wieder vollumfänglich angreifen zu können.