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Sabalenka erlebt in Toronto den nächsten Rückschlag

Sabalenka schon wieder früh raus

Aryna Sabalenka erlebt beim WTA-Masters in Toronto erneut einen unerwarteten Rückschlag. Die Weltranglistenerste muss früh die Segel streichen. Im Kampf um die Nummer eins könnte das Folgen haben.
Aryna Sabalenka tief enttäuscht nach dem nächsten frühen Aus
Aryna Sabalenka tief enttäuscht nach dem nächsten frühen Aus
© AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID/MATTHEW STOCKMAN
Aryna Sabalenka erlebt beim WTA-Masters in Toronto erneut einen unerwarteten Rückschlag. Die Weltranglistenerste muss früh die Segel streichen. Im Kampf um die Nummer eins könnte das Folgen haben.

Topfavoritin Aryna Sabalenka ist beim Masters-Turnier in Toronto überraschend bereits im Achtelfinale gescheitert. Die Weltranglistenerste unterlag der an Position 16 gesetzten Russin Jekaterina Alexandrowa mit 6:7 (3:7), 6:4, 4:6 und musste damit die nächste Enttäuschung verkraften.

Damit könnte ihr die Kasachin Jelena Rybakina im Kampf um die Spitzenposition weiter auf die Pelle rücken, die Nummer zwei der Welt trifft am Sonntagabend im Achtelfinale auf Ljudmila Samsonowa.

Rybakina kann Sabalenka näherkommen

Sabalenka arbeitete sich nach unglücklich verlaufenem ersten Satz mit einer Steigerung ins Spiel zurück, letztlich musste sich die Belarussin aber nach 2:29 Stunden geschlagen geben. Auf Hartplatz kassierte sie damit ihre erst zweite Niederlage im 27. Spiel in 2026, nach dem es zuletzt bereits auf Sand und Rasen eher holprig gelaufen war.

Bei den French Open schied die 28-Jährige im Viertelfinale aus, in Wimbledon war bereits im Achtelfinale gegen Naomi Osaka Endstation. Dadurch geriet sie in eine Sinnkrise und gönnte sich vorm Turnier in Toronto eine Auszeit in Mykonos.

Alexandrowa mit vollem Risiko

Alexandrowa trifft nun im Viertelfinale auf die Ukrainerin Elina Switolina, die die US-Amerikanerin Amanda Anisimova mit 6:2, 6:4 besiegte. „Ich habe versucht, so viel Risiko wie möglich einzugehen, weil ich das Gefühl hatte, dass dies der einzige Weg war, mir Chancen zu erspielen“, sagte Alexandrowa: „Das führte zwar zu viel mehr Fehlern, aber gleichzeitig habe ich mir auch viel mehr Chancen erarbeitet.“

Neben Sabalenka schied mit Jessica Pegula auch eine weitere Mitfavoritin aus. Die an Nummer drei gesetzte US-Amerikanerin verlor ihr Achtelfinale gegen die an Position 15 eingestufte Diana Schnaider in nur 73 Minuten mit 3:6, 3:6. Die Russin trifft nun im Viertelfinale auf die Polin Iga Swiatek.

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