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Boll verpasst WM-Finale in Thriller

Boll verpasst WM-Finale in Thriller

Timo Boll hat den historischen Einzug ins Finale der Tischtennis-WM in Houston in einem dramatischen Halbfinale verpasst.
90 Minuten über Timo Boll – mit der Dokumentation "The Spin of Life" sehen Sie ein spannendes Stück deutscher Tischtennis-Geschichte. Gemeinsam mit SPORT1 blickt der 39-Jährige auf eine unglaubliche Kaarriere zurück.
SID
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von SID

Rekordeuropameister Timo Boll hat den historischen Einzug ins Endspiel der Tischtennis-WM in Houston in einem dramatischen Halbfinale verpasst.

Der gesundheitlich angeschlagene 40-Jährige unterlag dem schwedischen Youngster Truls Möregard denkbar knapp mit 3:4. Boll gab gegen den 19-Jährigen einen 2:0-Satzvorsprung aus der Hand.

Dennoch durfte sich der Düsseldorfer am Ende über seine zweite Bronzemedaille nach 2011 freuen. Er ist damit der älteste WM-Medaillengewinner seit der ersten Auflage 1926 in London.

„Ich bin glücklich, es geschafft zu haben, noch einmal bei einer WM eine Medaille zu gewinnen. Mit fast 41 kann das wirklich keiner mehr erwarten, das ist eine wirklich schöne Geschichte“, sagte Boll.

Boll kämpft mit Muskelproblemen

Boll plagte sich seit Turnierbeginn mit Bauchmuskelproblemen herum. Dennoch legte er in einem hochklassigen Match gegen seinen halb so alten Herausforderer mit 11:8, 11:8 vor.

Nach zwei Satz-Niederlagen (6:11, 8:11) entschied der Weltranglistenelfte den fünften Durchgang mit 12:10 für sich. Letztlich behielt Möregard aber mit 11:8, 11:5 die Oberhand.

„Er war am Ende auch einen Tick besser. Das schmerzt zwar, aber am Ende muss ich das anerkennen und sagen: Mehr ging einfach nicht“, ergänzte Boll.

Im Finale trifft er auf Fan Zhendong. Der Weltranglisten-Erste setzte sich in einem chinesischen Duell mit Liang Jingkun klar 4:1 durch.

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