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"Lasst den Mann leben": United-Legende wird wegen Ronaldo deutlich

Ronaldo? Ex-Kollege wird deutlich

Der Wechsel von Cristiano Ronaldo zum saudi-arabischen Verein Al-Nassr wird von vielen Seiten scharf kritisiert. Nun nimmt ein ehemaliger United-Spieler den Portugiesen in Schutz.
Erik ten Hag verweigert eine Reaktion auf den Transfer von Cristiano Ronaldo zur Al-Nassr. Für den United-Coach gehört CR7 der Vergangenheit an.
Der Wechsel von Cristiano Ronaldo zum saudi-arabischen Verein Al-Nassr wird von vielen Seiten scharf kritisiert. Nun nimmt ein ehemaliger United-Spieler den Portugiesen in Schutz.

Cristiano Ronaldo steht viel in der Kritik, seit sein Wechsel zum saudi-arabischen Klub Al-Nassr bestätigt wurde.

Rio Ferdinand, ehemaliger Manchester-United-Spieler und englischer Nationalspieler, nahm Ronaldo nun in Schutz. Der 44-Jährige verglich den Wechsel mit Wayne Rooney, der bei D.C. United in Washington seine letzte Saison spielte, sowie David Beckham, der kurz vor seinem Karriereende bei LA Galaxy unter Vertrag stand.

„Es war großartig, David Beckham, Frank Lampard, Wayne Rooney und Steven Gerrard zu sehen, es war großartig zu sehen, wie sie nach Amerika gingen“, sagte Ferdinand laut Daily Mail in dem Podcast Vibe with FIVE und fügte hinzu: „Es ist eine Art, ihre Karriere zu beenden, viel Geld zu bekommen, in eine Liga zu gehen, die nicht so wettbewerbsfähig ist. Das haben sie verdient, sie haben sich das Recht verdient.“

Ferdinand verteidigt Ronaldo

Weiter glaubt der ehemalige United-Spieler nur, dass der Wechsel derart kritisch beäugt werde, weil es Ronaldo nach Saudi-Arabien zieht. Das sei traurig.

„Lasst den Mann gehen und leben, lasst es ihn genießen. Es ist ein neues Abenteuer, bei dem er seine Familie mitnimmt, um eine neue Kultur zu erleben“, meinte Ferdinand, der zwischen 2002 und 2014 für Manchester United spielte, bis 2009 an Ronaldos Seite.

Jedes Land hätte seine Probleme, weshalb Ferdinand nicht verstehe, warum es wiederum in Ordnung sei, dass alle erwähnten Spieler nach Amerika gingen.

„Jeder sollte gleich behandelt werden. Jedem anderen Spieler, der in eine weniger wettbewerbsfähige Liga gegangen ist, um seine Karriere zu beenden, wurde gesagt, dass er das Recht verdient habe. Kein Mensch auf dem Planeten hat das Recht mehr verdient als dieser Kerl“, stellte Ferdinand klar.

Zuvor hatten viele, wie beispielsweise Gary Neville, befunden, dass der Schritt das Ende der Karriere des 37-Jährigen bedeute. Da Ronaldo selbst sich vor einigen Jahren dazu geäußert hatte, dass er sich nicht vorstellen könne, seine Karriere in den USA, Katar oder Dubai zu beenden, wird er auch in den sozialen Netzwerken viel belächelt.

Der Portugiese war, seitdem er sich auf eine Vertragsauflösung mit Manchester United geeinigt hatte, vereinslos. Am Freitag wurde schließlich nach vielen Gerüchten bestätigt, dass Ronaldo bei dem saudi-arabischen Klub Al-Nassr unterschrieben hat. Dort soll der 37-Jährige das größte Gehalt der Fußball-Geschichte erhalten.