National wie international sind die Klubs derzeit auf der Suche nach Verstärkung für ihre Kader. Seit dem 1. Januar ist das Wintertransferfenster offiziell geöffnet, Vereine dürfen neue Spieler verpflichten. Allerdings schließt es in Deutschland nicht wie gewohnt am 31. Januar.
Darum ist das Fenster für Transfers in diesem Winter länger offen
So lange sind Wintertransfers möglich
Die zweite Wechselperiode in der laufenden Saison endet erst am 2. Februar. Bis 20 Uhr sind Transfers zu deutschen Klubs möglich. Doch warum ist das so?
Deadline Day in den Top-5 Ligen am gleichen Tag
Der Grund ist simpel: Der 31. Januar fällt auf einen Samstag, wodurch die meist wilde Endphase des Transferfensters auf einen Spieltag fallen würde. Daher hat man sich dazu entschieden, die Wechselphase um zwei Tage zu verlängern und an einem Montag enden zu lassen.
Die ersten Ligen in England, Spanien, Italien und Frankreich handhaben es fast alle genauso, lediglich in der spanischen La Liga endet das Wechselfenster nicht um 20 Uhr, sondern erst um Mitternacht.
Abweichendes Transferfenster in den USA
In weiteren Ländern gelten andere Regeln: In den Niederlanden und Portugal endet die Wechselperiode am 3. Februar, in Österreich, Griechenland und der Türkei am 6. Februar und in der Schweiz am 16. Februar.
Aufgrund anderer Ligastrukturen gibt es beispielsweise in den USA, Schweden und Norwegen auch komplett andere Transferfenster. Die neue Saison in den USA startet am 21. Februar, weshalb die Klubs dort bis zum 26. März Spieler verpflichten können.
Deadline für vereinslose Spieler
In Schweden dürfen die Vereine zwischen dem 29. Januar und dem 25. März transferieren. In Norwegen ist der Zeitraum vom 30. Januar bis zum 31. März vorgesehen.
Was gilt für vereinslose Spieler? Anders als im Sommer dürfen sie sich Vereinen nur noch anschließen, wenn in dem jeweiligen Land das Transferfenster offen ist. Nach Ablauf der Wechselperiode gibt es dann keine Möglichkeit mehr, bei einem neuen Klub unterzukommen. Sie müssen dann bis zum Sommertransferfenster warten.