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Fußballtransfers: Transfer-Rückschlag für Bayern?

Transfer-Rückschlag für Bayern?

Der FC Bayern geht im Werben um Marc Guéhi offenbar leer aus. Manchester City bemüht sich intensiv um die Dienste des Engländers und will einen Winter-Wechsel forcieren.
Marc Guéhi könnte Crystal Palace schon im Winter verlassen
Marc Guéhi könnte Crystal Palace schon im Winter verlassen
© IMAGO/APL
Der FC Bayern geht im Werben um Marc Guéhi offenbar leer aus. Manchester City bemüht sich intensiv um die Dienste des Engländers und will einen Winter-Wechsel forcieren.

Im Werben um die Zukunft von Innenverteidiger Marc Guéhi wird der FC Bayern München offenbar leer ausgehen.

Wie Sky berichtet, hat der englische Gigant Manchester City mittlerweile die besten Chancen, Guéhi unter Vertrag nehmen zu können. Demnach wird City ein erstes offizielles Angebot in Höhe von rund 30 Millionen Pfund für den Engländer abgeben, der im Sommer 2026 ablösefrei zu haben wäre. Auch Transferexperte Fabrizio Romano berichtet von Fortschritten im Poker um den 25-Jährigen.

City will auf Abwehr-Not reagieren

Wie englische Medien übereinstimmend berichten, verlangt Guéhis Klub Crystal Palace bis zu 40 Millionen Pfund, sollte der Verteidiger den Londoner Klub noch im Winter verlassen.

Palace-Coach Oliver Glasner hatte zuletzt die Tür für einen Winter-Wechsel geöffnet: „Es ist so, dass der Vertrag im Sommer ausläuft, und wenn jemand kommt, wird es einen Moment geben, in dem der Verein sagt: ‚Jetzt ist die finanzielle Frage wichtiger als die sportliche Frage.‘ Wir müssen das tun und versuchen, das Beste herauszuholen.“

Manchester City will mit der Verpflichtung von Guéhi auf die personelle Abwehr-Not reagieren. Mit Josko Gvardiol (Schien- und Wadenbeinbruch), John Stones (Oberschenkelprobleme) und Rúben Dias (Oberschenkelverletzung) fehlen den Skyblues derzeit drei Top-Verteidiger.

Auch der FC Bayern hat sich mit dem Engländer näher beschäftigt, die Münchner schielten zuletzt auf einen ablösefreien Transfer im Sommer 2026. Guéhi galt an der Säbener Straße als ernsthafter Kandidat für die Innenverteidigung. Die Zukunft von Dayot Upamecano und Minjae Kim ist in München noch nicht final geklärt.