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Transfermarkt: Ganz Europa will diesen Spieler

Ganz Europa will diesen Spieler

Marc Guéhi gilt derzeit als einer der gefragtesten Innenverteidiger auf dem europäischen Transfermarkt. Warum sind so viele Top-Klubs scharf auf den englischen Nationalspieler?
Die Fußball-Saison 2025/26 nähert sich langsam, aber sicher der Winterpause - und damit auch dem nächsten Transferfenster. Hier gibt's die wichtigsten Infos zum Winter-Transfermarkt.
Marc Guéhi gilt derzeit als einer der gefragtesten Innenverteidiger auf dem europäischen Transfermarkt. Warum sind so viele Top-Klubs scharf auf den englischen Nationalspieler?

FC Bayern München, Real Madrid, Inter Mailand, Atlético Madrid, FC Liverpool und FC Barcelona: Es gibt nur wenige Spieler, die gleichzeitig bei all diesen Top-Klubs auf der Wunschliste stehen sollen. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Marc Guéhi ist so einer. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger hat Crystal Palace in der vergangenen Saison als Kapitän zum sensationellen FA-Cup-Triumph gegen Manchester City geführt und soll laut Informationen der BBC bei all jenen Vereinen auf dem Zettel stehen.

Wenige Monate später gelang Guéhi mit seinen Mannschaftskollegen dann noch ein ähnliches Kunststück gegen den FC Liverpool: der Titel im Community Shield.

Glasner ließ Transfer platzen

Wenn es nach Guéhis Trainer Oliver Glasner geht, hatte der gebürtige Ivorer einen großen Anteil an den beiden größten Titeln der Vereinsgeschichte.

„Wir müssen Marc behalten, wenn wir eine erfolgreiche Saison spielen wollen“, sagte der ehemalige Bundesligacoach im vergangenen Sommer und verhinderte damit den bereits wohl relativ konkret ausgearbeiteten Wechsel von Guéhi zum FC Liverpool.

Doch das Festhalten an Guéhi, der sich unter Thomas Tuchel auch in der englischen Nationalmannschaft durchsetzen konnte, könnte Crystal Palace nun im wahrsten Sinne des Wortes teuer zu stehen kommen.

Ablösefreier Wechsel zu City?

Der Vertrag des Innenverteidigers läuft am Ende der Saison aus. Guéhi würde die „Eagles“ im Sommer höchstwahrscheinlich ablösefrei verlassen. Manchester City soll in diesem Szenario die favorisierte Wahl des Leistungsträgers sein.

Vor allem deshalb kommt der Premier-League-Klub beim Gedanken an einen Wintertransfer ins Grübeln. „Ich bin nicht naiv. Wenn ein riesiges Angebot von City kommt und Marc es machen will, wird es passieren“, erklärte Glasner zuletzt im Interview mit The Athletic.

Besonders die Mannschaft von Pep Guardiola soll an einer sofortigen Verpflichtung von Guéhi interessiert sein. Akute Verletzungssorgen um die Verteidiger Josko Gvardiol und Ruben Dias könnten die Cityzens zu einer schnellen Lösung drängen - unabhängig vom Transfer von Stürmer Antoine Semenyo.

Durchbruch in Swansea

Dass Guéhi einmal einer der gefragtesten Innenverteidiger werden würde, war anfangs alles andere als abzusehen. In der Jugendabteilung des FC Chelsea konnte der heutige Nationalspieler der „Three Lions“ nicht überzeugen.

Erst bei Swansea City schaffte der Ivorer in der Saison 2020/21 durch ein Leihgeschäft seinen Durchbruch. Für 23 Millionen Euro landete Guéhi im Sommer 2021 bei Crystal Palace, wo er wenig später zum Fan-Liebling avancierte.

2022 debütierte Guéhi dann auch in der englischen Nationalmannschaft. Vor allem Tuchel vertraut auf die Qualitäten des Abwehrspielers.

„Marc hat alles, was ich von einem Innenverteidiger erwarte: Zweikampfstärke, Disziplin, Schnelligkeit, Passgenauigkeit und die nötige Ruhe am Ball“, zitierte Sky Sport den 52-Jährigen.

Guéhi zeigt keinen Trotz

Eben jene Disziplin schätzen vor allem die Fans im Londoner Selhurst Park Stadium. Nachdem Guéhis Wechsel nach Liverpool in letzter Sekunde gescheitert war, blieb der gebürtige Ivorer Crystal Palace treu.

„Ich bin ein Südlondoner. Ich habe hier alles. Ich habe das große Glück, meinen Traum als Profifußballer zu leben und den Fans etwas für ihre Liebe, die sie mir entgegenbringen, zurückzugeben“, sagte er dem Guardian.

Trotzdem wird der Innenverteidiger Crystal Palace wohl bald verlassen. Das Transfer-Rennen um Guéhi läuft längst.