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Lewandowski? Juve-Ikone wird deutlich

Lewandowski wäre „falsches Signal“

Robert Lewandowski wird mit mehreren italienischen Top-Vereinen in Verbindung gebracht. Eine Klub-Ikone rät jedoch respektvoll von einer Verpflichtung des Polen ab.
Nach dem Aus im Playoff-Finale deutet Robert Lewandowski seinen Abschied aus der polnischen Fußballnationalmannschaft an.
Robert Lewandowski wird mit mehreren italienischen Top-Vereinen in Verbindung gebracht. Eine Klub-Ikone rät jedoch respektvoll von einer Verpflichtung des Polen ab.

Die Spekulationen um die Zukunft von Robert Lewandowski nehmen Fahrt auf. Während der Ex-Bayern-Knipser beim FC Barcelona diese Saison weiterhin liefert (21 Torbeteiligungen), kochen die Gerüchte um ein mögliches Engagement in der Serie A hoch. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Juventus Turin und die AC Milan wurden zuletzt immer wieder als Abnehmer gehandelt. Laut übereinstimmenden Medienberichten aus Spanien und Italien hat sich Lewandowski-Berater Pini Zahavi bereits mit Klubvertretern ausgetauscht. Am Wochenende wurde der 83-Jährige beim Spitzenspiel zwischen Juve und Milan (0:0) im Stadion gesichtet.

Ex-Juve-Stürmer spricht sich gegen Lewandowski aus

Der ehemalige Juventus-Stürmer Fabrizio Ravanelli (100 Torbeteiligungen in 160 Klub-Einsätzen) sprach sich im Interview mit der Gazzetta dello Sport aber gegen einen Transfer von Lewandowski, dessen Vertrag beim FC Barcelona diesen Sommer ausläuft, aus. „Ich glaube nicht, dass das passt. Es würde ein falsches Signal an die Fans und für die Pläne von Juventus senden“, argumentierte der Champions-League-Sieger von 1996.

Dabei betonte der 57-Jährige, dass es ihm nicht um Lewandowskis fußballerische Klasse gehe. „Es ist nicht so, dass Lewandowski kein guter Stürmer wäre. Er ist ein Star und ein großer Champion, das wissen wir alle“, räumte Ravanelli ein. Jedoch sei der Pole mit bald 38 Jahren schlichtweg zu alt.

„Juventus braucht Spieler mit einer glänzenden Zukunft vor sich, die sich hier entwickeln wollen und die Juventus-DNA in sich tragen“, unterstrich der Italiener. Sein Alternativvorschlag: Gabriel Jesus vom FC Arsenal. Der 29-Jährige habe die physische Stärke und die Ausstrahlung, die ein Juve-Stürmer brauche.