Julien Duranville hat bei Borussia Dortmund keine Zukunft mehr, der BVB sucht nach Informationen von SPORT1 nach einem Abnehmer. Verscherbelt werden soll der einstige Hoffnungsträger aber nicht.
Kommt es zu einem unliebsamen BVB-Szenario?
Unliebsames Szenario beim BVB?
Duranville steht noch bis 2028 in Dortmund unter Vertrag, zuletzt war der 20-Jährige an den FC Basel ausgeliehen. Der halbjährige Abstecher in die Schweiz war aber nicht vom erhofften Erfolg gekrönt: Duranville kam auf 953 Einsatzminuten, zwei Tore und zwei Assists.
Eine weitere Leihe ist denkbar, der BVB würde aber einen Verkauf präferieren. Sky berichtet, dass der italienische Zweitligist AC Monza ein Angebot in Höhe von 1,5 Millionen Euro abgegeben hat. Das ist den Schwarz-Gelben aber deutlich zu wenig.
Lässt der BVB Duranville günstig gehen?
Die Dortmunder hatten einst 8,5 Millionen Euro für den begabten Belgier, der immer wieder von Verletzungsproblemen ausgebremst wurde, ausgegeben. Diese Summe würden sie bei einem Transfer gerne wieder zurückbekommen – was aber kaum möglich sein wird.
Wie SPORT1 weiß, könnte der BVB den Offensivspieler in Ermangelung lukrativer Angebote auch unter der gewünschten Ablöse ziehen lassen – auch wenn es sich dabei um ein unliebsames Szenario handeln würde.
Unter Druck ist der BVB in der Personalie allerdings nicht. Den Verantwortlichen um Sportdirektor Ole Book ist klar, dass ein Deal vor der WM schwierig werden könnte. Viele ausländische Vereine dürften erst später im Transferfenster zuschlagen.
Duranville war 2023 aus Anderlecht nach Dortmund gewechselt und galt dort lange als großes Versprechen für die Zukunft. Letztlich absolvierte der Linksaußen, der vom heutigen Bayern-Trainer Vincent Kompany einst gar als möglicher Gewinner des Ballon d’Or betitelt wurde, bisher nur 27 Spiele für die BVB-Profis.