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MLB: Trade-Wirrwarr - Carlos Correa gehen 150 Millionen flöten

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MLB: Trade-Wirrwarr - Carlos Correa gehen 150 Millionen flöten

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US-Star gehen 150 Millionen flöten

Baseball-Star Carlos Correa wollte eigentlich nur den Markt auschecken, bekam zwei Angebote für insgesamt über 600 Millionen Dollar. Am Ende stand er mit weniger da als zu Anfang. Grund: Sein Fußgelenk. Oder sein Agent.
Beim Finale der World Series supportet Model Kate Upton ihren Ehemann Justin Verlander und die Houston Astros lautstark und zeigt auch was sie von gegnerischen Phillies-Fans hält.
Anne Kamphausen
Anne Kamphausen

Mehr als dumm gelaufen.

Vier Teams in nur wenigen Wochen. Zwei knackige Angebote über mehr als 300 Millionen Dollar, die allerdings zurückgezogen wurden, wodurch es wieder zurück zum Ursprung ging. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur MLB)

Selbst auf dem überhitzten Markt der Major League Baseball, kurz MLB, ist die Geschichte von Carlos Correa einmalig. Der 28-Jährige gilt als einer der besten Defensivspieler der MLB, ein Superstar. Correa weiß aber auch, wie man den Ball mit dem Schläger ins Ziel bringt.

Selbst aus der Masse vieler großartigen Spieler sticht er heraus. Seine Dienste sind gefragt und werden demzufolge üppig bezahlt. Eigentlich.

Correa bekam Mega-Angebot von den Giants

Im Frühling 2022 unterschrieb er bei den Minnesota Twins für drei Jahre und 105 Millionen Dollar. Den Vertrag kündigte er allerdings bereits im November des gleichen Jahres wieder - durch eine extra Klausel auf legalem Wege. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der MLB)

Nach Saisonende testete Correa den freien Markt. Das erste Angebot erhielt er von den San Francisco Giants. Für eine Summe von 350 Millionen Dollar und einer Laufzeit von 13 Jahren schein der Deal fix. Bis zu den medizinischen Untersuchungen.

2014 hatte sich der Defensivmann eine Metallplatte zur Stabilisierung des rechten Sprunggelenks einsetzen lassen. Nichts, was ihn in der Vergangenheit als Profisportler jemals störte. Niemand hatte sich bisher daran gestört, sein erster Klub Houston Astros nicht und auch die Twins nicht. Die Zweifel der Giants an der Nachhaltigkeit des Deals waren allerdings so groß, dass sie das Angebot zurückzogen - nur drei Stunden vor der Präsentation.

Neustart wird zum Minusgeschäft

Correa war also wieder ein Free Agent. Nächster Interessent waren die spendierfreudigen New York Mets unter dem neuen Eigentümer Steve Cohen. Diesmal wurden 315 Millionen Euro für 12 Jahre geboten. Correas Vertreter schlagen begeistert ein.

Doch auch die Mets bekamen Angst. Die „Physicals“ lassen Zweifel offen und den Deal platzen.

Correa ist nun wieder dort, wo er die Reise begonnen hatte: in Minnesota. Das letzte Angebot kam von den Twins. Dort konnte er bis zuletzt immerhin ohne Beschwerden spielen. (DATEN: Alle Tabellen der MLB)

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Hier bekommt er „nur“ noch 200 Millionen Dollar für sechs Jahre. Im Vergleich zur Offerte der Giants eine Differenz von sieben Jahren und 150 Millionen Euro. Kein Kleingeld. Immerhin ist der Vertrag mittlerweile unter Dach und Fach - die medizinischen Tests bestanden.

Nun bleibt jedoch die Diskussion offen, ob wirklich Correas Sprunggelenk oder vielleicht doch dessen Agent Scott Boras die Deals in Sand setzten.

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