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NBA: Maxi Kleber und Dallas Mavericks rufen zu Kampf gegen Rassismus auf

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NBA: Maxi Kleber und Dallas Mavericks rufen zu Kampf gegen Rassismus auf

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Kleber: "Keiner darf sich wohlfühlen"

Kleber: "Keiner darf sich wohlfühlen"

Maxi Kleber und die Dallas Mavericks rufen zum Kampf gegen Rassismus auf. Der deutsche Basketball-Nationalspieler appelliert an die Bevölkerung.
Maxi Kleber zeigte eine starke Leistung
Maxi Kleber zeigte eine starke Leistung
© Imago
. SPORT1
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von SPORT1

Deutschlands NBA-Star Maxi Kleber hat gemeinsam mit den Dallas Mavericks zum Kampf gegen Rassismus aufgerufen.

"Keiner darf sich in dieser Situation wohlfühlen", mahnte der deutsche Nationalspieler, der an einer von den Mavericks ausgerichteten Veranstaltung über die Ungleichheit und Rassismus, denen die schwarze Bevölkerung ausgesetzt ist, teinahm.

Robert Lewandowski mit seiner Familie
Spurs Harry Kane hat ein Herz für seinen früheren Fußballklub und die vielen Helfer in der Coronakrise. Der Stürmer von Tottenham Hotspur wird Trikotsponsor von Viertligist Leyton Orient. Auf den Jerseys soll in der kommenden Saison bei Heimspielen "Thank You Frontline Heroes", also "Danke an die Helden in vorderster Front", stehen.
Auf den anderen beiden Trikotsätzen sollen zwei Charity-Organisationen ("Haven House" und "Mind") gewürdigt werden.   "Ich kann mit Stolz bekannt geben, dass ich den Klub, der mir meinen ersten Profieinsatz ermöglicht hat, durch das Trikotsponsoring für die Saison 2020/21 unterstützen werde", schrieb Kane bei Twitter
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Kleber: "Wollen uns unwohl fühlen"

"Wir wollen uns unwohl fühlen, weil es das einzige Gefühl ist, mit welchem wir etwas ändern können", erklärte der 28-Jährige. Niemand solle tolerieren, dass es Diskriminierung wegen Hautfarbe oder Glauben gibt.

Kleber war der einzige Weiße bei einer Podiumsdiskussion und zudem der einzige Dallas-Spieler, der sich bei dem Event äußerte. Gemeinsam mit einigen Teamkollegen hatte Kleber in den vergangenen Wochen an einem Mahnmal für den in den USA getöteten George Floyd, der aufgrund von Polizeigewalt sterben musste, teilgenommen.

Nach den Vorfällen rum um den Tod von George Floyd melden sich viele Sportler zu Wort. Auch NBA-Star Enes Kanter von den Boston Celtics hat eine klare Meinung.
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Auch Dallas-Eigentümer Mark Cuban sprach auf der Veranstaltung, bei der Tim MacMahon (ESPN) ebenfalls anwesend war.  "Die harte Realität ist, dass weiße Menschen wie wir sehr defensiv werden, wenn es um unsere Privilegien geht", erklärte Cuban und ergänzte: "Wir haben alle diese Angewohnheit, um uns selbst zu schützen. Wir sagen, dass wir viele schwarze Freunde haben. Wir sagen, dass wir in einer gemischten Nachbarschaft aufgewachsen sind."

Doch das sei für Cuban keine Ausrede. "Wir müssen damit aufhören, weil wir so nicht weiterkommen. Deshalb müssen wir nun diese schwierigen Gespräche führen."