Paul-Gala bei Auftaktsieg der Suns

Paul-Gala bei Auftaktsieg der Suns

Die Phoenix Suns gewinnen das Auftaktspiel der NBA-Finals gegen die Milwaukee Bucks. Chris Paul ist einmal mehr überragender Akteur seines Teams.
Chris Paul führt die Phoenix Suns in die NBA-Finals
Chris Paul führt die Phoenix Suns in die NBA-Finals
© Imago
. SPORT1
von Alexandra Müller
am 7. Juli

Chris Paul hat bei seinem Finals-Debüt abgeliefert! (NEWS: Alles zur NBA)

Der Point Guard der Phoenix Suns zeigte sich in Spiel eins gegen die Milwaukee Bucks einmal mehr in Topform und führte sein Team mit 32 Punkten und neun Assists zum 118:105-Sieg. Vor allem im dritten Viertel drehte der 36-Jährige mit 16 Zählern richtig auf und brachte die Phoenix-Fans, die 28 Jahre auf eine Finals-Teilnahme ihrer Franchise gewartet haben, zum Eskalieren. 

Unterstützung gab es von Devin Booker mit 27 Punkten und Deandre Ayton, der 22 Punkte und 19 Rebounds beisteuerte. (SERVICE: Der Spielplan der NBA-Saison 2020/21)

Suns mit Mega-Aufstieg

"Wir haben die ganze Saison über auf diese Momente hingearbeitet. Wir werden weiter spielen. Dies ist nur ein Spiel. Wir müssen dranbleiben", sagte Paul nach der Partie.

Das Duell gegen die Bucks war die erste Finals-Partie in Phoenix, seit Michael Jordans Chicago Bulls dort 1993 in Spiel sechs ihre dritte Meisterschaft in Folge gewannen. Die Suns, die 1968 mit den Bucks in die NBA kamen, bestritten ihre einzige andere Finalteilnahme 1976.

Seit 2010 hatten sie es nicht einmal mehr in die Playoffs geschafft und waren noch vor zwei Jahren mit einer Bilanz von 19:63 Letzter in der Western Conference.

Antetokounmpo mit Comeback bei Bucks

Den Bucks hat auch das Comeback von Superstar Giannis Antetokounmpo nicht zum Sieg gereicht. Noch wenige Stunden vor dem Auftakt in die NBA-Finals herrschten bezüglich seiner Rückkehr für die Öffentlichkeit Rätselraten und bei der Franchise höchste Geheimhaltungsstufe.

Der Ausnahmeakteur, dem nach wie vor eine Knieverletzung zu schaffen macht und der bereits in den Spielen fünf und sechs in den Conference Finals gegen die Atlanta Hawks zum Pausieren verdammt war, wurde als "zweifelhaft" aufgeführt.

BERLIN, GERMANY - JULY 04:   Robert Lewandowski of FC Bayern Muenchen lifts the DFB Cup winners trophy in celebration after the DFB Cup final match between Bayer 04 Leverkusen and FC Bayern Muenchen at Olympiastadion on July 04, 2020 in Berlin, Germany. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)
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Am Ende lief der "Greek Freak" aber auf und erzielte 20 Punkte und 17 Rebounds. Bester Werfer bei Milwaukee war Khris Middleton mit 29 Punkten. Die Bucks, die seit 47 Jahren erstmals wieder den Einzug in die Endspiel-Serie geschafft haben, starteten zum dritten Mal in Folge mit einer Pleite in die Finals.

"Ich denke, wir müssen einfach immer besser werden. Wir werden uns das Video ansehen. Wir werden schauen, wie wir vielleicht etwas von diesem Rhythmus wegnehmen können", erklärte Bucks-Coach Mike Budenholzer.