NBA>

Verletzungs-Schreck für NBA Superstar Wembanyama

Schreck um NBA-Superstar

NBA-Champion OKC hat wieder Schwung aufgenommen. Auch Orlando ist ohne die weiter fehlenden Wagner-Brüder knapp erfolgreich.
NBA-Superstar Victor Wembanyama hat für einen Verletzungs-Schreck gesorgt
NBA-Superstar Victor Wembanyama hat für einen Verletzungs-Schreck gesorgt
© IMAGO/Icon Sportswire
NBA-Champion OKC hat wieder Schwung aufgenommen. Auch Orlando ist ohne die weiter fehlenden Wagner-Brüder knapp erfolgreich.

Verletzungs-Schreck für NBA-Superstar Victor Wembanyama und seine San Antonio Spurs! Der 2,24-Meter-Center knickte beim 134:132 gegen die New York Knicks gut zehn Minuten vor dem Ende mit dem linken Knie weg, als er sich unter dem Korb ein hartes Rebound-Duell mit Karl-Anthony Towns und Jordan Clarkson lieferte.

Wembanyama griff sich sofort an das angeschlagene Bein, blieb zunächst liegen. Point Guard Stephon Castle zog ihn hoch, der Franzose humpelte anschließend aus eigener Kraft in die Kabine. Die Halle mit 18 062 Fans hielt kurz den Atem an, als der Franchise-Star verschwand.

NBA: Wembanyama nach Verletzung vom Feld

Rund neun Minuten später tauchte Wembanyama in Team-Klamotten wieder an der Bank auf. Lippenleser konnten ein „Mir geht’s gut“ erahnen, das er Castle und wenig später den Fans zurief.

Wenig später gab Wembanyama erste Entwarnung: „Es war nur eine Überstreckung. Es sollte nichts Schlimmes sein. Wir müssen morgen alles tun, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist.“

Bis zu seiner Verletzung dominierte Wembanyama: In nur 24 Minuten sammelte er 31 Punkte und 13 Rebounds, blockte zudem mehrfach gegnerische Abschlüsse.

Wembanyama fiel diese Saison schon verletzt aus

Der 20-Jährige geht bereits in seine dritte NBA-Saison, musste jedoch in der laufenden Spielzeit wegen einer Wadenverletzung zwölf Partien aussetzen. Am 13. Dezember feierte er beim Halbfinale des NBA Cup gegen Oklahoma City sein Comeback, kam zunächst von der Bank und rückte erst am 27. Dezember gegen Utah wieder in die Starting Five.

Zum Matchwinner in Abwesenheit des Starspielers avancierte gegen die Knicks Julian Champagnie, der mit elf erfolgreichen Dreiern den Franchise-Rekord verbesserte und erstmals in seiner NBA-Karriere 36 Punkte erzielte. Für New York kam der deutsche Center Ariel Hukporti auf je sechs Punkte und sechs Rebounds.

Thunder siegen ohne Hartenstein

Die Spurs (24 Siege, neun Niederlagen) können in der Western Conference noch am ehesten Meister Oklahoma City Thunder folgen.

Die Thunder haben zum Jahresabschluss einen deutlichen Sieg gefeiert. Ohne den deutschen Center Isaiah Hartenstein (Wadenzerrung) setzte sich der Meister am Silvesterabend (Ortszeit) gegen die Portland Trail Blazers mit 124:95 durch.

Wieder einmal war MVP Shai Gilgeous-Alexander der entscheidende Spieler aufseiten des Champions mit 30 Punkten. Nach einem Zwischentief gewann OKC die vergangenen drei Spiele und ist mit 29 Siegen bei nur fünf Niederlagen das klar beste Team der Liga.

Keine Wagner-Brüder - Orlando Magic gewinnen trotzdem

Die Orlando Magic festigte seine Position als Nummer fünf in der Eastern Conference (19:15) durch ein knappes 112:110 bei den Indiana Pacers, mit nur sechs Siegen das schlechteste Team der Liga.

Paolo Banchero war mit 29 Punkten der Topscorer der Magic, dem US-Amerikaner gelang 7,5 Sekunden vor der Schlusssirene auch der entscheidende Korberfolg. Europameister Tristan da Silva kam auf vier Rebounds und drei Assists, die Brüder Franz und Moritz Wagner sind nach ihren Verletzungen weiter nicht einsatzbereit.

-----

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)