Stephen Curry wird den Golden State Warriors mindestens fünf weitere Spiele fehlen. Wie das Franchise mitteilte, soll der Superstar in zehn Tagen erneut untersucht werden. Damit verpasst der Point Guard die kommenden Partien gegen die Los Angeles Clippers, Houston Rockets, Oklahoma City Thunder, Utah Jazz und Chicago Bulls.
NBA: Curry fehlt weiter - Warriors bangen um Playoffs
NBA: Curry fehlt Warriors weiter
Curry laboriert an einem patellofemoralen Schmerzsyndrom - besser bekannt als „runner’s knee“. Die Diagnose beschreibt Schmerzen und Schwellungen rund um die Kniescheibe. Ein jüngstes MRT blieb zwar ohne strukturellen Befund, dennoch verhindern anhaltende Beschwerden die Rückkehr aufs Parkett.
„Es ist eine komische Sache“
Im Interview mit ESPN sagte Curry während der deutlichen 101:129-Niederlage gegen die Los Angeles Lakers: „Es ist eine komische Sache. Es ist unvorhersehbar, wie es heilt.“
Er habe noch nicht wieder mit Court Work begonnen und arbeite stattdessen an Belastungsübungen im Kraftraum. „Es wird wohl noch ein bisschen länger dauern“, so der 38-Jährige. Es sei entscheidend, „gute Tage aneinanderzureihen“.
Ursprünglich hatten die Warriors gehofft, nach dem All-Star-Break wieder auf Curry setzen zu können. Doch ein Rückschlag in einem Workout stoppte den Plan. Der Guard meldete den Teamärzten, dass er noch nicht bereit für die volle Trainingsbelastung unter Wettkampfbedingungen sei - Golden State setzte ihn daraufhin für zehn Tage komplett vom Court ab.
Ohne Curry: Warriors rutschen ins Play-In
Ohne ihren Franchise Player steht das Team bei 31:29 Siegen und hält Rang acht im Westen der NBA. In den bislang zehn Spielen ohne Curry holte Golden State vier Siege.
Die Offense stockt spürbar, zumal auch Jimmy Butler nach seinem Kreuzbandriss im Januar für die Saison ausfällt. Neuzugang Kristaps Porzingis verpasste zuletzt vier Spiele krankheitsbedingt und kam seit dem Trade nur auf 17 Minuten Einsatzzeit.
Curry selbst drängt auf ein Comeback: „Wenn ich zurück bin, ist es ein Vollsprint Richtung Playoffs.“ Doch der NBA-Star weiß auch: „Es ist eine Frage der Schmerztoleranz. Aber man will nicht, dass so etwas länger anhält und schlimmer wird.“