Erneuter Impf-Ärger in der NFL

Erneuter Impf-Ärger in der NFL

Die Impfpolitik der NFL zieht wohl weiter Konsequenzen nach sich. Die Minnesota Vikings und die New England Patriots müssen jeweils offenbar auf einen Coach verzichten.
Die Minnesota Vikings müssen in der kommenden Saison offenbar auf Rick Dennison verzichten
Die Minnesota Vikings müssen in der kommenden Saison offenbar auf Rick Dennison verzichten
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. SPORT1
von SPORT1
am 24. Juli

Das Thema Impfung zieht in der NFL offenbar weitere Konsequenzen nach sich.

Rick Dennison wird laut ESPN den Minnesota Vikings in der kommenden Saison nicht als Assistenztrainer zur Verfügung stehen. Der Grund: Er soll sich geweigert haben, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Phil Rauscher soll demnach befördert werden, um Dennisons Stelle zu besetzen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Die Vikings erklärten, sie seien noch in Gesprächen mit Dennison. Er war in den vergangenen zwei Spielzeiten als Offensive Line Coach/Laufspielkoordinator des Teams aus Minnesota tätig. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

Auch Patriots müssen offenbar auf Trainer verzichten

Aus ähnlichem Grund müssen die New England Patriots offenbar ebenfalls auf einen Trainer verzichten. Co-Offensive-Line-Coach Cole Popovic wird seinem Team in der kommenden Saison wohl ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

Es ist für jeden Mitarbeiter der Stufe 1, darunter fallen auch Trainer, verpflichtend, sich impfen zu lassen. Im Sommer veröffentlichte die Liga ein Memo, das besagt, dass jeder ungeimpfte Stufe-1-Mitarbeiter einen religiösen oder medizinischen Grund für einen Verzicht auf die Impfung vorlegen muss. Nur Stufe-1-Mitarbeiter dürfen direkten Kontakt zu den Spielern haben. (DATEN: Alle Tabellen der NFL)

Für die Spieler ist eine Impfung nicht verpflichtend. Allerdings hatte die Liga am Donnerstag die Klubs darüber informiert, dass ein Corona-Ausbruch unter nicht geimpften Spielern eines Teams bei einem Spielausfall zu einer Niederlage führen würde, falls die Begegnung nicht nachgeholt werden kann.

Einige NFL-Stars kritisierten diesen Beschluss, Star-Receiver DeAndre Hopkins von den Arizona Cardinals stellte sogar seine Karriere infrage.