Anzeige

Drama für Steelers - Cowboys desolat

Drama für Steelers - Cowboys desolat

Ben Roethlisberger und die Steelers legen gegen die Chargers ein großes Comeback hin - und verlieren dennoch. Bei den Dallas Cowboys läuft viel schief.
Die NFL wird möglicherweise schon 2022 in Deutschland ein Spiel abhalten. Für NFL-Europe-Chef Brett Gosper ist dies längst überfällig.
Raphael Weber
Raphael Weber
von Raphael Weber

Die Pittsburgh Steelers haben im Sunday Night Game der NFL ein episches Comeback auf dramatische Weise verpasst. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

Gegen die Los Angeles Chargers kam das Team um den nach Corona-Infektion zurückgekehrten Quarterback Ben Roethlisberger (3 TD) nach einem 17-Punkte-Rückstand vor dem 4. Viertel noch einmal zurück - um dann doch mit 37:41 (10:17) zu verlieren.

Touchdowns durch Running Back Najee Harris und die beiden Tight Ends Pat Freiermuth und Eric Ebron sowie zwei Field Goals durch Chris Boswell brachten Pittsburgh 3:24 Minuten vor dem Ende sogar mit 37:34 in Führung.

Steelers mit epischem Comeback gegen Chargers

Die Chargers hatten nach drei Vierteln mit 27:10 geführt, Running Back Austin Ekeler gelangen bis dahin drei Touchdowns. Im furiosen Schlussviertel der Steelers war es erneut Ekeler mit seinem vierten Besuch in der Endzone, der die einzigen Punkte für Los Angeles zum zwischenzeitlichen 34:20 für die Chargers machte.

Doch nach Boswells insgesamt dritten Field Goal an diesem Tag sahen die Steelers rund drei Minuten vor Spielende schon wie die Sieger aus. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

L.A. kam aber noch einmal zurück - und wie! Receiver Mike Williams fing einen 53-Yard-Pass von Quarterback Justin Herbert (3 TD, 1 INT, 382 Yards) und zerschmetterte damit die Hoffnungen der Steelers, die nicht mehr zurückschlagen konnten.

Cowboys gegen Chiefs erneut desolat

Einen erneuten Rückstand mussten auch die so hoch gehandelten Dallas Cowboys hinnehmen.

Die Offfense um Quarterback Dak Prescott fand beim 9:19 im Gastspiel bei den Kansas City Chiefs kaum ein Mittel ohne Top-Receiver Amari Cooper, der auf der Corona-Liste gelandet war.

Prescott leistete sich gegen die stark aufspielende Chiefs-D zwei Interceptions und konnte sein Team zu keinem einzigen Touchdown führen. (DATEN: Alle Tabellen der NFL)

Auf der Gegenseite war Superstar Patrick Mahomes ebenfalls enttäuschend. Auch ihm gelang kein Touchdown, dafür leistete er sich nur eine Interception.

Ärger über Taunting-Strafe

Tight End Travis Kelce und Running Back Clyde Edwards-Helaire tüteten mit zwei Rushing-Touchdowns den Sieg für Kansas City ein. Für Unverständnis sorgte dabei eine Taunting-Strafe gegen Edwards-Helaire, der beim Lauf in die Endzone auf einen Gegenspieler gezeigt hatte. In den Augen der NFL unsportlich und damit

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Bereits zur Halbzeit lagen die Chiefs mit 16:3 komfortabel in Führung.

KC verbessert seine Bilanz durch den Sieg auf 7-4, die Cowboys fallen auf 7-3 zurück. Erst vor zwei Wochen hatte sich Dallas beim 16:30 gegen die Denver Broncos einen Aussetzer geleistet.

Alles zur NFL auf SPORT1.de