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NFL: Carolina Panthers holen erste Transsexuelle in ihr Cheerleader-Team

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NFL: Carolina Panthers holen erste Transsexuelle in ihr Cheerleader-Team

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Panthers mit Novum bei Cheerleadern

Panthers mit Novum bei Cheerleadern

Die Carolina Panthers sorgen bei der Vorstellung ihres Cheerleading-Teams für ein Novum - lösen damit aber nicht nur Begeisterungsstürme aus.
Bernhard Raimann ist als erster österreichischer Footballspieler im NFL-Draft ausgewählt worden. Seine Freundin veröffentlicht ein emotionales Video.
. SPORT1
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von SPORT1

Es ist schon jetzt eine der Feel-Good-Storys der anstehenden NFL-Saison. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

Justine Lindsay ist die erste öffentlich bekennende transsexuelle Cheerleaderin. Die 29-Jährige wird in der kommenden Saison bei den Spielen der Carolina Panthers zu sehen sein.

Auf Instagram erklärte sie, dass „ein Traum wahr geworden ist“ und bedankte sich für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Trainerinnen.

In einem Interview mit BuzzFeed News zeigte sie sich stolz, diese Barriere durchbrochen zu haben und nannte ihre Nominierung eine „großartige Errungenschaft“. Sie erklärte zudem: „Ich denke, dass es mehr Menschen sehen müssen. Es geht dabei nicht um Aufmerksamkeit, sondern Licht auf das zu bringen, was in dieser Welt passiert.“

Lindsay sagt Hatern den Kampf an

Dabei wurde sie von vielen Selbstzweifel begleitet, wusste außer ihrer Familie doch kaum jemand von ihrer Identität. „Ich hatte so viel Angst“, sagte sie und ergänzte, „es gibt Dinge, die man nicht posten kann.“

Was ihr dann begegnete, war aber kein Shitstorm, sondern eine große Welle von Unterstützung. Freunde, Teamkolleginnen und Fans gaben ihr viele nette Worte mit auf den Weg.

Ganz ohne Hass-Nachrichten geht es aber doch nicht, wie sie selbst auf Instagram geschrieben hat. „Danke an alle meine Hater, die denken, dass ich der Organisation schade. Offensichtlich tue ich es nicht“, begann sie ihren Post.

Sie lasse sich davon nicht unterkriege, sondern wolle ihren Weg als Pionierin fortsetzen und sich für die Menschen, die genauso sind wie sie, einsetzen.

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Lob von Cheerleader-Trainer und Panthers

Derweil machte ihr Arbeitgeber, die Carolina Panthers, klar, dass sie Lindsay wie auch alle anderen Cheerleaderinnen wegen ihrer „Qualifikationen und Fähigkeiten“ verpflichtet haben. „Unsere Organisation bietet Chancengleichheit für alle Mitarbeiter. Diese werden nicht wegen ihres Alters, ihrer Rasse, Religion, Hautfarbe, Behinderung, Geschlecht, sexuellen Orientierung und Herkunft diskriminiert“, erklärte die Franchise gegenüber dem US-Radiobündnis NPR.

Diese Ausführungen bestätigte auch der Trainer der Cheerleader, Chandalae Lanouette. „Mein Ziel ist, ein Team zu finden, dass auf dem Feld absolut klasse ist, aber auch tolle Menschen in der Kabine, gute Freunde, gute Menschen und am Ende des Tages müssen sie zuerst durch die Tür gehen, um den Platz zu bekommen“, erklärte er bei BuzzFeed News.

Einen dieser begehrten 30 Plätze hat sich die Afro-Amerikanerin gesichert.

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