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NFL: Gebrochener Daumen! Rodgers packt über Verletzung aus

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NFL: Gebrochener Daumen! Rodgers packt über Verletzung aus

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Rodgers packt über Verletzung aus

Rodgers packt über Verletzung aus

Quarterback Aaron Rodgers von den Green Bay Packers hat nach langem Rätseln erstmals öffentlich und ehrlich über seine Daumenverletzung gesprochen. Die Verletzung habe den NFL-Star aber im Spiel nicht beeinträchtigt.
Tom Brady und seine Tampa Bay Buccaneers erleiden im Top-Duell gegen die Green Bay Packers und Aaron Rodgers ihre erste Saisonniederlage.
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von SPORT1

Aaron Rodgers hatte nie das Bedürfnis, Einzelheiten über seine Verletzung des rechten Daumens zu erzählen.

Und zwar aus einem bestimmten Grund: Sie würde den Quarterback der Green Bay Packers nie vom Spielen abhalten! Deshalb hat er auch erst am Mittwoch widerwillig bestätigt, dass er tatsächlich gebrochen ist. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

„Es macht keinen Unterschied beim Spielen“, sagte Rodgers. „Ihr habt das Tape an meinem Daumen gesehen. Es hat wirklich keinen Unterschied gemacht.“

Rodgers hat mit der Verletzung seit dem 9. Oktober zu kämpfen, als er im letzten Spielzug eine Hail Mary versuchte, aber von Giants-Linebacker Oshane Ximines gesackt wurde.

Bereits Ende Oktober wurde der NFL-Star ausdrücklich gefragt, ob sein Daumen gebrochen sei. Damals antwortete er nur: „Mein Daumen ist verletzt.“

Packers-Quarterback lässt selbst Kumpel McAfee im Dunkeln

Und selbst als Pat McAfee Rodgers am Dienstag während seines wöchentlichen Auftritts in seiner Show fragte, ob der Daumen gebrochen sei, sagte er lediglich, er habe schon mit gebrochenen Fingern gespielt, ohne auf seine aktuelle Verletzung näher einzugehen.

„Ich glaube, ich hatte schon schlimmere Verletzungen, mit denen ich gespielt habe“, erklärte Rodgers nun am Mittwoch. „Es war auf jeden Fall eine Herausforderung, aber die freien Tage haben geholfen. Ich fühle mich diese Woche besser.“

Nach der Packers-Pleite gegen die Titans am vergangenen Donnerstag, als Rodgers seine Genauigkeit vermissen ließ, nahm er am Mittwoch wieder am Training teil. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

In der zweiten Halbzeit verpasste der Star-Quarterback in kritischen Momenten Würfe auf Allen Lazard und Sammy Watkins, die er später als Pässe bezeichnete, die er in 99 von 100 Fällen vollendet. Er betonte jedoch, dass die Daumenverletzung nichts mit diesen Fehlwürfen zu tun hatte.

Auf die Frage, ob er das nur sage, weil er nicht den Eindruck erwecken wolle, dass er den Daumen als Ausrede benutze, sagte Rodgers: „Ich denke, es ist die Wahrheit. Mein Daumen hat im Spiel gegen Dallas viel stärker geschmerzt, und ich habe den Ball dorthin gebracht, wo ich ihn haben wollte.“ (SERVICE: NFL-Wissen - die wichtigsten Regeln im Football)

Packers-Krise: Rodgers‘ Wurfquote zuletzt gesunken

In der Tat hatte Rodgers nur fünf Tage zuvor bei einem Sieg gegen die Cowboys den Ball punktgenau an den Mann gebracht. Insgesamt sind Rodgers‘ Trefferquoten seit der Verletzung jedoch rückläufig.

In den ersten fünf Spielen (3:2 Bilanz) der Saison brachte er 69,7 Prozent seiner Pässe an, erzielte acht Touchdowns und warf drei Interceptions. In den nächsten sechs Spielen, von denen die Packers nur eines gewonnen haben, sank seine Abschlussquote auf 62 Prozent - bei elf Touchdowns und vier Interceptions.

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Rodgers betonte jedoch, dass er bereits andere Verletzungen hatte, die seine Wurfkraft mehr beeinträchtigt haben als diese. „Als ich mich 2018 am Knie verletzt habe, hat sich das definitiv auf meine Fußarbeit und mein Standbein ausgewirkt“, sagte Rodgers.

Und fügte an: „Als ich mir im College den Zeigefinger gebrochen habe, war das wahrscheinlich ein etwas wichtigerer Finger, mit dem ich umgehen musste. Ich erinnere mich, dass ich beim Training war und Coach Tedford sagte: ‚Es ist mir egal, was dir weh tut, du hast einen Tag frei und wenn du noch einen Tag beim Training fehlst, bist du wieder der Ersatzspieler.‘ Es gab also keine andere Wahl“, so der Packers-Star.

Im Gegensatz zu Cowboys-Quarterback Dak Prescott, dessen Daumen zu Saisonbeginn operiert werden musste und der fünf Spiele verpasste, sagte Rodgers, dass eine OP nie in Betracht gezogen wurde und auch nach der Saison nicht nötig sein wird, es sei denn, es passiert etwas Schlimmeres.

Playoff-Chancen? Green Bay gegen Eagles zum Siegen verdammt

Die Packers hatten fünf Tage frei, bevor sie am Mittwoch auf das Trainingsfeld zurückgekehrt waren, um sich auf das Spiel am Sonntag gegen die Philadelphia Eagles vorzubereiten.

„Ich hoffe, es hat seinem Daumen geholfen“, erklärte auch Packers-Trainer Matt LaFleur. Bei einer Bilanz von 4:7 kann sich Green Bay nicht mehr viele - wenn überhaupt - Niederlagen leisten, um die Chance zu wahren, die Postseason zu erreichen. (DATEN: Alle Tabellen der NFL)

„Ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Spiel machen werden“, sagte Rodgers. „Aber ich glaube nicht, dass dies das letzte Spiel ist.“ Denn während die Packers um die Playoffs bangen, führen die Eagles die NFC mit 9:1 an.

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