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NHL-Wahnsinn! Draisaitl und Oilers erzwingen nach 0:3 Entscheidungsspiel

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NHL-Wahnsinn! Draisaitl und Oilers erzwingen nach 0:3 Entscheidungsspiel

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Draisaitl schwärmt: „Wahnsinn“

Die Oilers um den deutschen Superstar Leon Draisaitl gleichen die Serie gegen die Florida Panthers aus und haben tatsächlich die Chance, ihren sechsten Titel zu gewinnen - obwohl sie in der Serie bereits 0:3 zurücklagen.
Draisaitl und die Oilers trennt noch ein Sieg vom Wunder
Draisaitl und die Oilers trennt noch ein Sieg vom Wunder
© AFP/GETTY IMAGES /SID/BRUCE BENNETT
SPORT1
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von SPORT1
Die Oilers um den deutschen Superstar Leon Draisaitl gleichen die Serie gegen die Florida Panthers aus und haben tatsächlich die Chance, ihren sechsten Titel zu gewinnen - obwohl sie in der Serie bereits 0:3 zurücklagen.

Leon Draisaitl steht mit den Edmonton Oilers vor einem Eishockey-Wunder - der deutsche NHL-Star und sein Team haben das kaum noch für möglich gehaltene Entscheidungsspiel im Finale um den Stanley Cup erzwungen.

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Die Kanadier schlugen die Florida Panthers in Spiel sechs mit 5:1 und glichen die Best-of-seven-Serie aus. Edmonton hatte nach drei Partien 0:3 zurückgelegen.

Draisaitl blieb wie schon bei den beiden Oilers-Siegen zuvor (8:1 und 5:3) ohne Treffer. Dafür trat der gebürtige Kölner wieder als Assistgeber in Erscheinung, er bereitete das 1:0 durch Warren Foegele im Anfangsdrittel vor. Die Oilers haben nun die Chance, als zweites Team der NHL-Geschichte einen 0:3-Rückstand noch in einen Finalsieg umzudrehen.

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Draisaitl: „Eine Wahnsinnsgeschichte bislang“

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte sich Draisaitl sichtlich erleichtert. „Das war eine Wahnsinnsgeschichte bislang“, sagte der 28-Jährige. „Ich bin wirklich stolz darauf, wie wir uns selbst eine Chance gegeben haben. Nur darum geht es.“

Gleichzeitig warnte der Deutsche davor, dass die entscheidende Partie „das schwerste Spiel für uns sein“ werde.

Über seine eigene Leistung und seinen Assist sagte Draisaitl, der in den Partien zuvor auch kritisiert wurde: „Ich bin ein offensiver Typ. Das Selbstvertrauen kommt manchmal von den Zahlen, so ist das nun mal.“ Es habe sich gut angefühlt einen „schönen Spielzug zu machen und dafür belohnt zu werden“.

Oilers mit historischer Chance

Linksaußen Zach Hyman, der das Tor zum 3:0 erzielte, bekam ein Sonderlob von Draisaitl. „Es ist beeindruckend, er ist ein hervorragender Eishockeyspieler, sehr einzigartig. Er ist wie ein kleiner Stier. Offensichtlich springt er aus dem Spiel heraus, wie es niemand kann.“

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Hyman zeigte sich nach der Partie euphorisch. „Jeder in der Kabine glaubt an uns“, sagte er: „In dieser Gruppe herrscht ein unerschütterlicher Glaube. Egal, wie schlimm die Umstände sind, wir glauben immer daran, dass wir eine Chance haben.“

Edmonton könnte das erste NHL-Team seit 1993 werden, dass den Stanley Cup nach Kanada holt. Zuletzt gelang dies den Montreal Canadiens, die Oilers gewannen 1990 ihren fünften und bislang letzten Stanley Cup.

Das Endspiel um Titel Nummer sechs steigt in der Nacht zu Dienstag (2.00 Uhr MESZ). Die Panthers haben dann in Sunrise/Florida die Chance, doch noch den ersten Stanley Cup ihrer Franchise-Geschichte zu gewinnen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)