Die Grizzlys Wolfsburg aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben sich kurz vor dem Ende der Hauptrunde überraschend von Cheftrainer Mike Stewart getrennt. Damit reagiert der Klub auf die jüngste sportliche Talfahrt, auch Co-Trainer Gary Shuchuk muss gehen.
DEL: Trainer-Aus nach Talfahrt
DEL: Trainer-Aus nach Talfahrt
Über einen Nachfolger für die verbleibenden fünf Spiele der regulären Saison sowie mögliche Playoffs wolle der Klub „in Kürze“ informieren.
„Es gibt keine Schuldzuweisungen, aber wir sind der Meinung, dass in der jetzigen Situation ein neuer Impuls für die Mannschaft notwendig ist“, sagte Klaus Mohrs, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Grizzlys, in einer Vereinsmitteilung am Dienstag.
Wolfsburg droht zweites Playoff-Aus in Folge
Die Niedersachsen waren nach der Olympia-Pause überhaupt nicht in Fahrt gekommen. Es setzte Niederlagen gegen die Schwenninger Wild Wings (2:4), bei den Straubing Tigers (0:4) und zuletzt gegen die Löwen Frankfurt (2:3 n.V.). Statt noch einmal Rang sechs und die direkte Playoff-Qualifikation ins Visier zu nehmen, ist sogar das Minimalziel Pre-Playoffs derzeit gefährdet.
Zwar beträgt der Vorsprung auf Rang elf und die Augsburger Panther neun Punkte. Am letzten Spieltag kommt es jedoch zum direkten Duell der beiden Teams. Als nächste Aufgabe auf die Wolfsburger wartet am Mittwochabend (19.30 Uhr) das Duell mit dem ERC Ingolstadt, der sein Ticket für das Viertelfinale fast sicher hat.
Stewarts Vertrag läuft zum Saisonende aus. Der 53-Jährige hatte die Mannschaft 2021 übernommen und in seinen ersten beiden Jahren (2021/22 und 2022/23) jeweils ins Halbfinale geführt, 2023/24 ins Viertelfinale. Im Vorjahr verpassten die Grizzlys die heiße Saisonphase.