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Volleyball: Deutschland verweigert Spiel gegen China wegen Corona-Befund

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Volleyball: Deutschland verweigert Spiel gegen China wegen Corona-Befund

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Nach China-Boykott: DVV-Team wütend

Nach China-Boykott: DVV-Team wütend

Die deutschen Volleyballer sind am Donnerstag im Rahmen der Nations League in Quezon-City/Philippinen nicht zu ihrem Spiel gegen China angetreten.
Deutschlands Volleyballer verweigern Spiel gegen China
Deutschlands Volleyballer verweigern Spiel gegen China
© Imago
SID
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von SID

Die deutschen Volleyballer sind am Donnerstag im Rahmen der Nations League in der philippinischen Millionenstadt Quezon-City nicht zu ihrem Spiel gegen China angetreten.

Einige chinesische Spieler waren nach ihrer Ankunft in dem Inselstaat positiv auf COVID-19 getestet, von den lokalen Behörden aber für spielfähig erklärt worden.

„Für uns ist es unverständlich, wie die FIVB (der Weltverband d. Red.) nicht einmal fünf Tage nach den positiven PCR-Testungen das Spiel gegen China durchführen möchte, ohne mit einer weiteren PCR-Testung für die größtmögliche Sicherheit aller Beteiligten zu sorgen“, teilte der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) in einem offiziellen Statement mit.

„Die FIVB hält es nicht für notwendig, durch einen einzigen offiziellen Kontrolltest die Sicherheit für uns Spieler zu erhöhen. Das macht uns wütend und fassungslos“, sagte Kapitän Christian Fromm der ARD-Sportschau. Bundestrainer Michal Winiarski erklärte, er könne „die Spieler nicht dazu zwingen, gegen potenziell infizierte Gegner zu spielen“.

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Die Partie wird nun mit 3:0 Sätzen für China gewertet. Deutschland hatte bereits am Mittwoch zum Auftakt der zweiten Gruppenphase gegen Europameister Italien mit 0:3 verloren.

In der Mitteilung des Weltverbandes FIVB heißt es, die deutsche Mannschaft habe sich geweigert, gegen China zu spielen, obwohl die betroffenen chinesischen Spieler von den zuständigen Stellen grünes Licht für einen Einsatz erhalten hätten.

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