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0:3-Debakel! BR Volleys zittern um CEV-Traum – Lüneburg siegt

CEV Cup: Berlin enttäuscht, Lüneburg mit Sieg

Das italienische Spitzenteam Piacenza ist zu stark für den deutschen Serienmeister. Die SVG knüpft dagegen weiter an ihre jüngsten Erfolge an.
Gegen die italienische Power kommt Berlin nicht an
Gegen die italienische Power kommt Berlin nicht an
© IMAGO/Andreas Gora/SID/Andreas Gora
Das italienische Spitzenteam Piacenza ist zu stark für den deutschen Serienmeister. Die SVG knüpft dagegen weiter an ihre jüngsten Erfolge an.

Für den deutschen Serienmeister Berlin Recycling Volleys hat das erste Gastspiel im CEV Cup seit zehn Jahren mit einem herben Dämpfer begonnen. Die Hauptstädter unterlagen am Mittwochabend im Viertelfinal-Hinspiel des zweithöchsten internationalen Klub-Wettbewerbs dem italienischen Spitzenteam Gas Sales Bluenergy Piacenza mit 0:3 (17:25, 14:25, 18:25) und müssen nun das schnelle Aus im nächsten Titelkampf befürchten.

Titel-Euphorie trägt Lüneburg zum Sieg

Besser lief es dagegen beim zweiten deutschen Teilnehmer SVG Lüneburg. Nur vier Tage nach dem Gewinn des DVV-Pokals, erster Titelgewinn der Klubgeschichte, zeigte die junge Mannschaft von Trainer Stefan Hübner beim 3:1 (25:23, 25:22, 22:25, 25:14) gegen den französischen Klub Stade Poitevin Poitiers eine reife Leistung.

Vom Königsklassen-Aus zum CEV-Cup-Viertelfinale

Beide deutschen Vertreter waren zuvor in der Vorrunde der Champions League gescheitert, sicherten sich jedoch als Gruppendritte jeweils einen Platz im Viertelfinale des CEV Cups. Für Berlin ist es der erste Auftritt seit 2016, damals holten die BR Volleys am Ende sogar ihren bis heute einzigen internationalen Titel.

Die Wiederholung des Erfolgs ist nun in weite Ferne gerückt - am Mittwoch (19.30 Uhr) braucht es in Norditalien mehr als nur eine Leistungssteigerung. Lüneburg spielt sein Rückspiel in Frankreich bereits am Tag zuvor (20.00 Uhr).