Als Roosa Laakkonen per Block den Matchball verwandelt hatte, brach die Kapitänin vor Glück in sich zusammen. Die Hände vor dem Gesicht kniete die Kapitänin des VfB Suhl fassungslos auf dem Boden, ehe sie von ihrem euphorischen Trainer Laszlo Hollosy umgerissen wurde. „Ich habe von diesem Moment geträumt“, sagte die Mittelblockerin im Anschluss bei Dyn.
Pokal-Sensation: Suhl schockt Stuttgart im Fünfsatz-Krimi
Suhl jubelt über Pokaltriumph
Im vergangenen Jahr habe sie das DVV-Pokalfinale von der Tribüne aus verfolgt und sich gewünscht, mit ihrer Mannschaft auf dem Feld zu stehen, „aber ich habe mir nicht vorstellen können, dass wir das gewinnen“.
Tabellenzweiter entzaubert Stuttgart im Fünf-Satz-Krimi
Doch der Tabellenzweite der Volleyball Bundesliga (VBL) bezwang am Samstag den Favoriten Allianz MTV Stuttgart in einem Fünfsatzkrimi mit 3:2 (25:17, 25:18, 15:25, 23:25, 15:13) und feierte in der ausverkauften Mannheimer SAP Arena den zweiten Pokalerfolg der Vereinsgeschichte nach 2008. „Ich bin so stolz darauf, Teil dieses Klubs zu sein. Wir haben Geschichte zusammen geschrieben“, sagte Laakkonen.
Bereits eine Woche zuvor hatte Suhl dem VBL-Spitzenreiter Stuttgart die erste Niederlage in der Liga zugefügt. Aus dem Pokalerfolg könne die Mannschaft nun „so viel“ mitnehmen, betonte Laakkonen: „Wir können große Teams wie Stuttgart schlagen, und das fühlt sich großartig an.“
Eine dieser großen Mannschaften wartet bereits am Mittwoch (18.00 Uhr/Dyn) in der Liga, dann muss Suhl beim deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin bestehen.