Volleyball>

Ziel Finalturnier: Bundestrainer Botti wechselt in der VNL

Volleyballer vor großer Herausforderung

Mit Anton Brehme und Simon Kohn startet die deutsche Männer-Nationalmannschaft in die dritte und letzte Turnierwoche der Volleyball Nations League. Das Duo ersetzt in Belgrad Ruben Schott und Filip John.
Der Dresdner SC ist im Playoff-Halbfinale beim Allianz MTV Stuttgart leichter Außenseiter. Das Sipel wird dann ein Volleyball-Drama mit außergewöhnlichen Dresdner Comeback-Qualitäten.
Mit Anton Brehme und Simon Kohn startet die deutsche Männer-Nationalmannschaft in die dritte und letzte Turnierwoche der Volleyball Nations League. Das Duo ersetzt in Belgrad Ruben Schott und Filip John.

Mit Rückkehrer Anton Brehme und Neuling Simon Kohn startet die deutsche Männer-Nationalmannschaft in die dritte und letzte Turnierwoche der Volleyball Nations League (VNL). Das Duo ersetzt in Belgrad Ruben Schott und Filip John. Routinier Schott vom deutschen Meister BR Volleys fehlt aus persönlichen Gründen, John angeschlagen.

„Wir haben uns entschieden, Anton Brehme und Simon Kohn für die dritte VNL-Woche in den Kader zu nehmen, um ihren aktuellen Leistungsstand zu sehen und ihnen die Chance zu geben, sich zu zeigen“, sagte Bundestrainer Massimo Botti: „Mit vier Mittelblockern wollen wir vor allem Anton nach seiner längeren Pause helfen, wieder seinen Rhythmus zu finden.“

Deutsche Mannschaft will ins Finalturnier

Brehme (26) hatte bereits bei den Olympischen Spielen in Paris für Deutschland gespielt, Kohn (21) wird in den Partien gegen Slowenien am Mittwoch (13.00 Uhr) und danach gegen Iran, Serbien und die Ukraine voraussichtlich sein Nationalmannschaftsdebüt feiern. Der Außenangreifer vom VfB Friedrichshafen hatte sich zuletzt am Bundesstützpunkt in Kienbaum für einen Einsatz bereit gehalten.

Die deutsche Mannschaft liegt nach den ersten zwei VNL-Blöcken auf Platz zehn, das erklärte Ziel des Olympiasechsten ist die erstmalige Teilnahme am Finalturnier der besten acht Teams in China (29. Juli bis 2. August).

„Wir wollen unsere Chance nutzen und uns für das Final8 qualifizieren. Das wäre ein historischer Erfolg für die Mannschaft“, sagte Botti: „Wir wissen aber auch, wie schwierig das wird. Wahrscheinlich müssen wir drei oder sogar alle vier Spiele gewinnen. Das ist eine große Herausforderung.“