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Volleyball: Antonia Stautz will Schwarz-Weiß Erfurt nach oben führen

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Volleyball: Antonia Stautz will Schwarz-Weiß Erfurt nach oben führen

Eine Rückkehrerin mit großen Plänen

Eine Rückkehrerin mit großen Plänen

Antonia Stautz ist vor der Saison zu Schwarz-Weiß Erfurt zurückgekehrt. Bei SPORT1 spricht sie über den Wechsel, Ziele und die Zukunft nach der Karriere.
Antonia Stautz spielte bereits von 2007 bis 2011 für Erfurt
Antonia Stautz spielte bereits von 2007 bis 2011 für Erfurt
© Imago
. SPORT1
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von SPORT1

Titelchance als Ergänzungsspielerin oder Leistungsträgerin bei einem Klub im Mittelfeld? Diese Wahl hatte Antonia Stautz vor der Saison - und hat ihre Entscheidung getroffen.

Statt beim Pokalsieger SC Potsdam zu bleiben, zog es die Außenangreiferin in der Volleyball-Bundesliga der Frauen zu Schwarz-Weiß Erfurt.

Beim Tabellenzehnten ist die 28-Jährige eine wichtige Stütze und hat große Pläne. Das verrät sie im Volleytalk bei SPORT1 vor dem Duell gegen den USC Münster (Volleyball-Bundesliga: USC Münster - Schwarz-Weiß Erfurt am Freitag, 17. Dezember ab 18 Uhr LIVE bei SPORT1).

Stautz: Erfurt-Wechsel „macht Sinn“

„Wer die letzte Saison gesehen hat, weiß, dass ich keine großen Spielanteile hatte“, sagt Stautz, die schon zwischen 2007 und 2011 für Essen aufgelaufen war: „Das Angebot von Erfurt kam sehr früh und Erfurt hat immer schon Späße gemacht, dass ich wieder zurückkommen könne.“

Dabei hat die gebürtige Gifhornerin bereits einige Unterschiede im Vergleich zu ihrer ersten Zeit beim Klub festgestellt.

„Der Verein hat den Schritt in die richtige Richtung gemacht und sich professionell aufgestellt. Das fängt an mit einem langfristigen Vertrag mit Konstantin Bitter als Trainer an. Das hat sich weiterentwickelt. Dazu hat man eine gute Mannschaft aufgestellt. Ich habe von Anfang an ein gutes Gefühl gehabt und habe das auch immer noch“, schwärmt die Rückkehrerin. (DATEN: Tabelle der Volleyball-Bundesliga der Frauen)

Trotz der fehlenden Aussicht auf einen Titel hat die 28-Jährige alles andere als Motivationsprobleme.

Stautz will nach Karriere in Erfurt bleiben

„Natürlich will man immer gewinnen, aber man kann es auch realistisch einschätzen. Es sind die kleinen Dinge, über die man sich dann freut, zum Beispiel dass wir Schwerin einen Punkt abgenommen haben. Es sind die kleinen Situationen wo man merkt: das macht hier alles Sinn“, erklärt Stautz. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Volleyball-Bundesliga der Frauen)

Sie verrät übrigens auch, dass sie Erfurt treu bleiben will - auch nach ihrer aktiven Karriere.

„Ich habe gesagt: Falls ich irgendwann nicht mehr spiele, würde ich gerne in der Geschäftsstelle bei Erfurt einsteigen. Das ist genau das, was ich machen will.“