Sieg in einem ungleichen Duell.
Volleyball: Stuttgart schlägt Dresden nach Corona-Wirbel
Stuttgart siegt nach Corona-Wirbel
Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart setzten sich zum Hauptrunden-Abschluss gegen den Dresdner SC klar mit 3:0 (25:17, 25:19, 25:19) durch.
Die Gäste aus Sachsen beenden die Hauptrunde zwar als Zweite hinter den Stuttgarterinnen. Ein echtes Spitzenspiel auf Augenhöhe kam allerdings nicht zustande. (DATEN: Die Tabelle der Volleyball-Bundesliga)
Denn der Dresdner SC musste aufgrund eines Corona-Ausbruchs in der Mannschaft auf zahlreiche Spielerinnen verzichten.
Eine von den Gästen geforderte Absage des Spiels verweigerte die Liga mit dem Hinweis auf formale Regeln. Die Kriterien für eine Absage seien nicht erfüllt worden, hieß es in einem Statement der VBL zu SPORT1.
Dass sich unter diesen Umständen kein hochklassiges Topspiel entwickeln würde, musste auch erkannte auch Stuttgarts Trainer Tore Aleksandersen.
Stuttgart-Coach: „Spiel ein bisschen chaotisch“
„Ich fand das Spiel nicht so besonders gut. Es war ein bisschen chaotisch. Aber 3:0 gewonnen ist 3:0 gewonnen. Wir haben das ganz okay gemacht heute“, sagte er bei SPORT1.
Der Norweger konnte es sich erlauben, seine leicht angeschlagene Top-Spielerin Krystal Rivers für die in der kommenden Woche beginnenden Playoffs zu schonen.
Auch ohne die 27 Jahre alte Diagonal-Angreiferin aus den USA war der Sieg der Stuttgarterinnen nie gefährdet. Erst im dritten Satz beim konnten die Gäste beim 8:7 erstmals in Führung gegangen.
Dennoch verloren sie auch diesen Durchgang und müssen nun hoffen, dass die mit Corona infizierten Spielerinnen rechtzeitig zum Start der Playoffs wieder fit sind.
„Irgendwie kann es nur noch besser werden und bergauf gehen“, sagte Dresdens Nationalspielerin Jennifer Janiska auf SPORT1.