Der französische Ski-Star Alexis Pinturault ist zurück auf den Brettern. Der 34-Jährige postete in den sozialen Medien ein Bild, auf dem er nach seiner langen Verletzungspause beim Skifahren zu sehen ist. Zwar sind das für alle Ski-Fans erfreuliche Nachrichten, jedoch hatte der Post des Routiniers auch eine sehr traurige Note.
Tragischer Grund: Ski-Star wird bei Rückkehr emotional
Emotionale Rückkehr für Ski-Star
„Erste Kurven heute mit tiefen Gedanken an Margot Simond und ihre Familie“, schrieb Pinturault. Damit erinnerte er an die Ende April verunglückte französische Nachwuchs-Hoffnung.
Margot Simond zählte als französische Juniorenmeisterin im Slalom zu den größten Talenten des Landes. Simond verstarb jedoch im Alter von 18 Jahren nach einem schweren Trainingsunfall in Val d‘Isère. Das Ski-Juwel wollte am Show-Event „Red Bull Alpine Park“ teilnehmen und verunglückte in einem Trainingslauf auf der Rennstrecke.
Das Event wurde nach dem tragischen Zwischenfall abgesagt. „Die gesamte alpine Skigemeinschaft und ich sind schockiert und zutiefst traurig“, zeigte sich auch Slalom-Ass Clement Noel betroffen, der selbst am Event teilnehmen wollte.
Pinturault kämpft sich nach zwei schweren Verletzungen zurück
Pinturault zählt mit drei Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften, drei olympischen Medaillen und einem Triumph im Gesamt-Weltcup zu den erfolgreichsten Alpin-Stars der letzten 15 Jahre. Nach seiner überragenden Saison 2020/21 wurde der Franzose aber immer häufiger von Verletzungen zurückgeworfen.
Am 12. Januar 2024 zog er sich im Super-G von Wengen einen Kreuzbandriss zu. Gut ein Jahr später kam er beim Super-G von Kitzbühel zu Fall und verletzte sich erneut schwer am Knie. Mit den Olympischen Spielen vor Augen, entschied sich Pinturault dennoch für die Fortsetzung seiner Karriere. Ein Etappenziel hat er auf dem Weg zurück schon mal erreicht.