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Eiskunstlauf: Deutsche Eistänzer müssen EM-Start absagen

Deutsche Eistänzer sagen EM-Start ab

Der Startverzicht bei der EM ist auch eine Vorsichtsmaßnahme für die Olympischen Winterspiele.
Janse Van Rensburg und Steffan verpassen die EM
Janse Van Rensburg und Steffan verpassen die EM
© AFP/SID/GEOFF ROBINS
Der Startverzicht bei der EM ist auch eine Vorsichtsmaßnahme für die Olympischen Winterspiele.

Die Eiskunstlauf-Europameisterschaften im britischen Sheffield finden ohne die fünfmaligen deutschen Eistanz-Meister Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan statt.

Die Oberstdorfer verkündeten am Mittwoch krankheitsbedingt die Absage ihrer Teilnahme. Steffan hatte das offizielle Training am Dienstag aufgrund eines Infekts abbrechen müssen und wird keinen EM-Wettbewerb laufen können.

„Es ist sehr schade, dass wir bei den Europameisterschaften nicht starten können. Aber die Gesundheit geht vor und wir wollen auf unserem Weg zu den Olympischen Spielen kein Risiko eingehen. Die Winterspiele in Mailand sind das große Ziel“, sagte Janse van Rensburg.

Nachrücker nach kurzfristiger EM-Absage

Kurzfristig kommen dafür Charise Matthaei/Max Liebers zum EM-Einsatz. Für die viermaligen deutschen Vizemeister aus Chemnitz ist es die zweite EM-Teilnahme. Das Erreichen des Kür-Finals in Sheffield ist das erklärte Ziel.

Die Eiskunstlauf-EM startet am Mittwoch mit dem Kurzprogramm der Paare. Dort will das deutsche Top-Paar Minerva Hase/Nikita Volodin den Grundstein für die erfolgreiche Titelverteidigung legen. Zuvor betritt das zweite deutsche Paar Annika Hocke/Robert Kunkel das Eis. Die Entscheidung im Paarlaufen fällt am Donnerstagabend in der Kür.