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Skeleton: EM-Bronze trotz verpasstem Podium

EM-Bronze trotz verpasstem Podium

Der 33-Jährige Christopher Grotheer gehört beim Skeleton in St. Moritz zweimal zu den Spitzenfahrern. Auch eine Medaille springt dabei heraus.
Christopher Grotheer kommt in Form
Christopher Grotheer kommt in Form
© IMAGO/SID/Ints Kalnins
Der 33-Jährige Christopher Grotheer gehört beim Skeleton in St. Moritz zweimal zu den Spitzenfahrern. Auch eine Medaille springt dabei heraus.

Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer hat auch im zweiten Rennen des Weltcup-Doppelpacks in St. Moritz seine aufsteigende Form bestätigt. Der 33-Jährige raste am Freitag auf der Natureisbahn in der Schweiz auf den vierten Rang und sicherte sich als drittbester Europäer bei der gleichzeitig ausgetragenen EM die Bronzemedaille. Am Mittwoch war Grotheer als Dritter erstmals im Olympiawinter auf das Podium gefahren.

„Platz drei in der EM-Wertung, das freut mich auf jeden Fall. Das zeigt, dass ich einen guten Formverlauf habe“, sagte Grotheer, der sich aber über einige Fahrfehler ärgerte.

Beim bereits fünften Saisonsieg des britischen Dominators Matt Weston verpasste Grotheer am Freitag das Podest um 15 Hundertstelsekunden. Weston, klarer Goldfavorit für die Olympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar), lag nach zwei Läufen deutliche 1,13 Sekunden vor Grotheer und 0,91 Sekunden vor dem zweitplatzierten Italiener Amedeo Bagnis.

Felix Keisinger als Siebter (+1,42) und Axel Jungk als Achter (+1,44) rundeten ein starkes deutsches Teamergebnis ab. Keisinger hatte beim Ersatzwettkampf für das aufgrund von zu großen Schneemengen abgebrochene Weltcup-Rennen von Winterberg am Mittwoch noch als 16. enttäuscht. Lukas David Nydegger (+3,11) kam am Freitag auf Rang 24.

Vor den Olympischen Spielen steht für die Skeletonis am kommenden Wochenende noch der Weltcup im sächsischen Altenberg an.