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Snowboard: Hofmeister in Bansko erneut auf dem Podium

Hofmeister schon wieder auf dem Podest

Nach ihrem Sieg am Samstag legt die 29-Jährige am Sonntag in Bulgarien Platz drei nach.
Wieder auf dem Podium: Ramona Hofmeister
Wieder auf dem Podium: Ramona Hofmeister
© IMAGO/Beautiful Sports/SID/Marcus Hartmann
Nach ihrem Sieg am Samstag legt die 29-Jährige am Sonntag in Bulgarien Platz drei nach.

Gut drei Wochen vor den Olympischen Spielen haben die deutschen Snowboarder um Rückkehrerin Ramona Hofmeister im Weltcup geglänzt und Medaillenhoffnungen geschürt. Nach ihrem Sieg am Samstag wurde Hofmeister (Bischofswiesen) am Sonntag in Bansko/Bulgarien Dritte im Parallel-Riesenslalom, ein Fehler im Halbfinale machte die Hoffnungen auf den dritten Erfolg im vierten Rennen bei ihrem Comeback nach dreieinhalbmonatiger Verletzungspause zunichte.

Bei den Männern ließ Yannik Angenend zum zweiten Mal in 48 Stunden die Chance auf einen Podiumsplatz liegen. Wie am Vortag verlor der 25-Jährige das kleine Finale und wurde Vierter, dennoch war der Weltcup ein Highlight für Angenend, der zuvor als bestes Ergebnis Rang zwölf geholt hatte.

Hofmeister unterlief im Halbfinale gegen Tsubaki Miki aus Japan ein dicker Fehler, damit war ihre Siegchance dahin. Im Rennen um Platz drei schlug das deutsche Snowboard-Ass Lusia Dalmasso, der Sieg ging an Elisa Caffont (beide Italien). Für Melanie Hochreiter war im Achtelfinale das Aus gekommen.

Bei den Männern entschied Angenend das deutsche Achtelfinalduell mit Stefan Baumeister für sich, schlug in der nächsten Runde Gian Casanova (Schweiz) und verlor sein Halbfinale gegen Fabian Obmann (Österreich). Angenend, Schnellster in der Qualifikation, musste im kleinen Finale nach einem frühen Sturz Radoslaw Yankow (Bulgarien) den Vortritt lassen.

Hofmeister, Bronzemedaillen-Gewinnerin der Winterspiele 2018, hatte bei einem Trainingssturz in Zermatt einen Bruch des Sprungbeins sowie einen Riss des Außenbandes erlitten und auf den Saisonstart mit den fünf Rennen im Jahr 2025 verzichten müssen. Erst kurz vor Weihnachten war sie aufs Snowboard zurückgekehrt. Vor den Spielen in Mailand und Cortina (6. bis 22. Februar) stehen noch die Weltcups in Simonhöhe (23. bis 24. Januar) sowie Rogla (31. Januar) an.