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Ski alpin: Brutaler Sturz auf der Kandahar

Brutaler Sturz auf der Kandahar

Beim Abschlusstraining in Garmisch-Partenkirchen stürzt der Finne Elian Lehto schwer und muss mit einem Helikopter abtransportiert werden. Auch einen Deutschen erwischt es.
Elian Lehto stürzte beim Training in Garmisch schwer und liegt nun auf der Intensivstation
Elian Lehto stürzte beim Training in Garmisch schwer und liegt nun auf der Intensivstation
© IMAGO/GEPA pictures
Beim Abschlusstraining in Garmisch-Partenkirchen stürzt der Finne Elian Lehto schwer und muss mit einem Helikopter abtransportiert werden. Auch einen Deutschen erwischt es.

Der finnische Skirennläufer Elian Lehto ist beim Abschlusstraining des Weltcups in Garmisch-Partenkirchen am Freitag schwer gestürzt und musste mit einem Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden. Wie der finnische Skiverband mitteilte, liege der Finne immer noch auf der Intensivstation, befinde sich aber nicht in Lebensgefahr.

„Elian hat Verletzungen im Brustbereich und an den unteren Extremitäten erlitten, die eine stationäre Behandlung erfordern. Die Verletzungen sind jedoch nicht lebensbedrohlich“, sagte der Mannschaftsarzt Risto Kemppainen dem Fernsehsender YLE.

Lehto hatte auf der Kandahar-Piste die Kontrolle verloren und war in ein Fangnetz gekracht.

Auch Vogt und Franzoni stürzen

Bitter endete das Training auch für den Deutschen Skirennläufer Luis Vogt. Er fuhr zwar die sechstbeste Zeit, griff sich im Ziel aber ans rechte Knie. „Ich habe heute im Training an der Einfahrt Eishang die Position am Tor verloren. Daraufhin hat es mich nach hinten gedrückt. Im Ziel spürte ich dann einen dumpfen Schmerz im rechten Knie“, wurde er in einer Pressemitteilung des DSV zitiert.

Eine direkt im Anschluss durchgeführte MRT-Untersuchung ergab eine Überdehnung des vorderen Kreuzbandes. Eine Operation sei laut DSV zwar nicht nötig, aber die Saison sei für ihn vorzeitig beendet.

Nicht nur Lehto und Vogt hatten auf der anspruchsvollen Abfahrt zu kämpfen. Auch der Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni stürzte, konnte anschließend aber selbstständig ins Ziel fahren. Am Tag zuvor hatte er die Trainingsbestzeit aufgestellt. Auch der Franzose Nils Alphand kam zu Sturz.

Laut Angaben des französischen Skiverbandes verletzte er sich an der Schulter und an den Rippen.